In Hamburg treten diese Woche die ersten Fahrverbote für Diesel-Fahrzeuge in Kraft.
Vom 31. Mai an werden in Hamburg wegen zu schlechter Luft zwei Straßenabschnitte im Stadtteil Altona-Nord für ältere Dieselautos und Lastwagen, die nicht die Abgasnorm Euro 6 erfüllen, gesperrt. Weitere Städte könnten dem Beispiel folgen.
Gedeckt durch ein Urteil des Bundesverwaltungsgerichts, das Diesel-Fahrverbote für rechtmäßig erklärt und damit entschieden hat, dass die gesetzlichen Vorgaben zur Luftqualität Vorrang vor freier Fahrt haben.
Ziel des Verbots ist die Senkung der Stickoxidbelastung, die an beiden Straßen über dem von der EU vorgeschriebenen Grenzwert liegt. Ausgenommen von den Verboten sind allerdings Rettungs- und Sanitätsfahrzeuge, Anwohner und ihre Besucher, Lieferfahrzeuge und Taxis, sofern sie Passagiere aufnehmen oder absetzen.
- Es ist unser Ziel und unsere Verantwortung, Bürger vor schädlichen Gasen zu schützen - erklärte der Umweltsenator jens Kersten.
In der Umweltorganisation Green peace hofft man darauf, dass andere Städte in Deutschland dem Beispiel von Hamburg folgen werden, wie auch Städte wie Kopenhagen und Amsterdam.