Wohnanlage mit Büros, Kino und Kulturzentrum - Neue Siedlung in Petrovaradin auf 5,5 ha
(Petrovaradin)
Der Vorschlag für die Regulierung der Zone 8 in Petrovaradin wurde gestern an der Sitzung des Ausschusses für Stadtplanung, Gewerbeimmobilien und Wohnungswesen der Stadt Novi Sad akzeptiert. Ein 5,5 ha großer Grundstück zwischen den Straßen Rackog und Preradoviceva sollte in eine Siedlung verwandlet werden.
Alte Gebäude in diesem Stadtteil - am Back Rokov potok - sollten, Plänen zufolge, abgerissen werden, damit an ihrer Stelle, neue Gebäude (zwei Stockwerke plus Dachgeschoß) gebaut werden können. Der Raum zwischen Wohngebäuden sollte in eine Fußgängerzone mit Geh- und Radwegen und Grünanlagen verwandelt werden, während die Seite, die auf Straßen Preradoviceva und Rackog ausblickt, für Büros und Ladenlokale reserviert ist.
Im nördlichen Teil des neuen Wohnblocks in Petrovaradin will man eine Verkehrsstraße bauen lassen und die Siedlung mit Mišeluk verbinden. Der dortige Markt musste an einen neuen Standort verlegt werden. Zuständige in Petrovaradin wollen auch ein Kino und Kulturzentrum für Jugendliche haben. Man kann mit der Realisierung starten, erst wenn der Plan im Parlament akzeptiert wird.
- Zwei Reihen von Mehrfamilienhäusern entlang der Straßen Preradoviceva und Rackog sollten als Halbatrimumhäuser gestaltet werden. Gewerbeimmobilien sind auf die erwähnten Stra0en orientiert und die Wohneinheiten auf den Hof und Bach. Der Bau kann erst nach dem Abriss von bestehenden Objekten und Vereinigung von zwei Parzellen aufgenommen werden. Das Problem des Parkens werden wir durch Tiefgaragen und entlang der erwähnten Straßen lösen. Kraftfahrzeuge sollten keinen Zugang zum Hof haben. Eine Alee entlang des Geh- und Radwegs sollte der Park mit dem Ufer des Bachs verbinden - erzählte die Autorin des Plans, Diplomarchitektin Biljana Pavlović, aus "Urabnizam" in Novi Sad.
Die Einwohneranzahl sollte durch Realisierung dieses Plans sechsmal steigen, sagte sie.
- Unser Plan beweist, dass die urbanistische Lösungen aus den Siebzigerjahren des 20. Jahrhudnerts noch immer möglich sind - offene Wohnanlagen und freie öffentliche Flächen - meinte Pavlović.
Sie will die Stadt auf dieses Projekt aufmerksam machen, insbesonderen auf den geplanten Bau von 400 m langen Radwegen entlang des Bachs Rokov potok. Man kann sich damit um die Förderungsmittel der EU-Fonds für den Ausbau der Radtrasse "EuroVelo 6" (Atlantik-Schwarzes Meer) bewerben, betonte sie.

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