Einigung zwischen Staat und Bauunternehmen – 5.000 Wohnungen an Stelle der Kaserne „4. Juli“ in Belgrad
Schnellere Erteilung von Baugenehmigungen, Stärkung der Liqudität im Baugewerbe, Steuererleichterungen, Unterstützung einheimischer Bauunternehmen am Binnen- und Auslandsmarkt – das sind die Aufgaben einer neuen Arbeitsgruppe, gegründet auf Vorschlag des serbischen Ministerpräsidenten Mirko Cvetković. Mitglieder der Arbeitsgruppe sind Vertreter des Wirtschafts-, Finanz- und Umweltschutzministeriums sowie des Baugewerbes.
Am gestrigen (11. Februar 2010) Treffen in Belgrad, dem vierzig Bauunternehmer aus ganz Serbien beigewohnt haben, einigte man sich über den Bau von 5.000 Wohnungen an Stelle der Kaserne „4. Juli“ in Belgrad.
– Alle sind einverstanden, dass der Bau von 100 Wohngebäuden an Stelle der alten Kaserne eine gute Lösung für die gefährdete Liquidität des Baugewerbes in Serbien darstellt. Man will auf diese Weise das Problem mit enormen Vorräten in der Bauindustrie lösen und viele Unternehmen beschäftigen. Es blieb unbekannt, für wen diese Wohnungen gebaut werden sollen. Ich glaube für Militär- und Polizeiangehörige – sagte Groan Rodić aus der Wirtschaftskammer Serbien in einem Interview für die Belgrader Tageszeitung “Politika”.

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