"Ikea" baut Kaufhäuser in Niš und Čačak - Verhandlungen mit dem schwedischen Möbelhersteller
Der weltberühmte schwedische Möbelhersteller erwarb Grundstücke für seine Kaufhäuser in Niš und Čačak und verhandelt momentan mit einem privaten Besitzer über eine Parzelle in der Nähe der Autobahn in der Umgebung von Belgrad.
Diese Information wurde gestern (5. November 2009) bei einem Treffen mit Vertretern der Regierung Serbien veröffentlicht. Die serbische Seite gab bekannt, dass der schwedische Investor die Parzelle des Instituts für Viehwirtschaft für den Bau eines Einkaufszentrums in zehn Monaten bekommen kann. Die Vertreter der Regierung Serbiens haben dabei die ganze Prozedur erklärt. Bevor man die Genehmigung zur Bebauungs dieses Grundstücks erteilen kann, muss seine Bestimmung im Flächennutzungsplan verändert werden. Alle anderen Dokumente sollen so schnell wie möglich fertig sein.
Vertreter von "Ikea" wiesen darauf hin, dass sie bereits Verhandlungen mit einem privaten Besitzer aufgenommen und entsprechende Parzellen in Niš und Čačak erworben haben. Sie kündigten die Eröffnung ähnlicher Kaufhäuser in Slowenien und Kroatien an.
Der serbische Minister für Umweltschutz und Raumentwicklung, Oliver Dulić, erklärte nur kurz, dass es nur um eines von vielen Treffen mit "Ikea" geht. Er wollte aber nicht präzisieren, in welcher Phase die Verhandlungne mit dem Möbelriesen sind.
- Das Ministerium für Umweltschutz und Raumentwicklung tut sein bestes, um die Realisierung dieser Investition zu ermöglichen, weil die Ankunft eines so großen Herstellers in "Serbien" von großer Bedeutung für unsere Bürger - sagte Dulić für die Belgrader Tageszeitung "Blic".
Die kroatische Regierung beschloss inzwischen, die Prozedur für die Erteilung von Baugenehmigungen für große Investoren auf 45 Tage zu kürzen.
"Ikea" hat noch früher der Regierung Serbiens seine Investitionspläne für Serbien präsentiert: 300 Mio. Euro für den Bau eines Kaufhauses und Einkaufszentrums und Beschäftigung von fast zwei tausend Arbeiter. Das Kaufhaus in Belgrad soll eine Fläche von 35.000 m2 einnehmen. Nach dem Erwerb des Grundstücks muss man fast zwei Jahre auf die Eröffnung des Kaufhauses warten. Im diesem Objekt sollen nur Möbel verkauft werden. Das Einkaufszentrum ist aber für alle anderen Hersteller offen, die vom großen Interesse der Verbraucher an Erzeugnissen des schwedischen Möbelriesen profitieren wollen.
(Anmerkung: Artikel übernommen aus der Tageszeitung "Blic" vom 6.11.09)

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