12.500 Wohnungen an Stelle der verlassenen Kasernen in Serbien
Verlassene Militärobjekte verderben mit der Zeit, werden unbrauchber, während mehrere tausend Militärangehörige und Zivile, Flüchtlinge und sozial bedürftige Menschen keine Wohnung haben, heißt es in der Mitteilung von UIPS.
- Städte verfügen oft nicht über genung Bauland, und das größte Potenzial in Form von Kasernen und verlassenen Militäranlagen wird vergessen. Sie haben die ganze Infrastruktur und befinden sich oft an sehr guten Standorten in ganz Serbien. Ihr Wer wird auf fast eine Milliarde Euro geschätzt, was für den Bau von rund 12.500 Wohnungen ausreicht - behauptet UIPS.
Manche Kasernen lassen sich in Wohngebäude umbauen oder man kann an ihrer Stellen neue Wohnungen bauen und sie unter sehr günstigen Bedingungen bieten.
- UIPS appelliert deshalb an zuständige Behörden, vor allem an das Wirtschafts- und Verteidigungsministerium, diesen Prozes zu beschleunigen. Ist es wirklich so schwer, zu einer Win-Win-Situatin für alle Seiten zu kommen. Mindestens hier, wo es eine so klare und logische Lösung gibt - fragt UIPS und unterstreicht, dass man dafür nur guten Willen und mehr Effizienz benötige.
Sie weisen dabei auf gute Beispiele in Slowenien und Kroatien hin, die diese Zweckänderung erfolgreich durchgeführt hätten.

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