Autobahn Niš-Durrës unter Infrastrukturprioritäten im Westbalkan
Mittwoch, 24.02.2016.
01:26
Serbiens Ministerin für Bau, Verkehr und Infrastruktur Zorana Mihаjlović traf sich am Montag, 22. Februar 2016 in London mit der EU-Verkehrskommisserin Violate Bulc, um die Möglichkeiten und die Bedeutung des regionalen Verkehrsanbindung zu besprechen.
Sie trafen sich am Rande einer von der Europäischen Bank für Wiederaufbau und Entwicklung (EBRD) veranstalteten Investitionsmesse für Westbalkan in London, an der Regierungschefs von Westbalkanländern, Minister und führende Geschäftsleute teilnehmen.
Der Bau der Autobahn Niš-Merdаre-Prishtine-Tirana-Dürres wurde dabei als eine der Infrastrukturprioritäten im Westbalkan bezeichnet. Das Projekt ist von großer Bedeutung für Serbien, nicht nur weil das eine Verkehrsverbindung zwischen Niš und Prishtine darstellt, sondern auch weil es sich um eine Verbindung mit den Verkehrskorridoren 4 und 10 und der Route Sarajevo-Podgorica-Vlora handelt.
- Die Autobahn ist von großer Bedeutung für die ganze Region. Eine Spur der Autobahn Niš-Prishtine sollte bis 2023 vollendet werden - erklärte Mihаjlović nach dem Treffen.
Sie informierte die EU-Komissärin über weitere Aktivitäten und Maßnahmen, die im Rahmen des Grundverkehrsnetzes Westbalkans bis zur nächsten Konferenz im Juli 2016 zu realisieren sind.
- Serbien realisiert infrastrukturelle Projekte, die beim Treffen zwischen Regierungschefs Westbalkans und von EU-Vertrertern im August 2015 in Wien vereinbart wurden - erklärte Mihаjlović im Gespräch mit Bulc.
Nach diesem Treffen nahm Mihаjlović auch an einer Podiumdiskussion zum Thema der Erweiterung der paneuropäischen Verkehrsnetzes im Westbalkan und die regionale Verkehrsanbindungen. Der EBRD-Direktor für Infrastruktur Thomas Maier, war Vorsitzender, und an der Diskussion nahmen neben Zorana Mihаjlović auch Violeta Bulc, EU-Kommisserin für Verkehr, Edmond Haxhinasto, Verkehrsminister Albaniens, Wolfram Senger-Weiss, Vorstandsmitlied bei "Begrüder Weiss" sowie Zoran Milkovski, Generaldirektor von "Granit" teil.
Ministarstvo građevinarstva, saobraćaja i infrastrukture Republike Srbije
EUROPEAN COMMISSION Bruxelles
EBRD Evropska banka za obnovu i razvoj Beograd
Gebruder Weiss d.o.o. Dobanovci
GD Granit Skopje

Izdanje Srbija
Serbia Edition
Izdanje BiH
Izdanje Crna Gora