NavMenu

Deutscher Fleischriese in Serbien - Tönnies überlegt Investitionen in unserem Land

Quelle: eKapija Sonntag, 28.09.2014. 23:04
Kommentare
Podeli
"Tönnies" sei willkommen in Serbien, erklärte der Premier Serbiens Aleksandar Vučić beim Besuch in einem Werk des deutschen Fleischriesen am Samstag (27. September 2014) und versprach die maximale Unterstützung auf allen Ebenen im Falle, dass sich der deutsche Fleischfabrikant für Investitionen in unserem Land entscheidet, teilte die Regierung Serbiens auf ihrer offiziellen Webseite mit.
Man habe sich bereits über den größten Teil der künftigen Zusammenarbeit mit Vertretern von "Tönnies" geeinigt, heißt es in der Mitteilung. Enorme Verluste im Viehbestand Serbiens in den vergangenen 10-15 Jahren könnten in den folgenden zwei Jahren durch diese Investition gedeckt werden, sagte Vučić.
Clemens Tönnies, Chef des Familienunternehmens bestätigte Interesse an die Aufnahme der Produktion in Serbien, was von größter Bedeutung nicht nur für die Fleischindustrie, sondern für die ganze Landwirtschaft in unserem Land wäre.


- Wir wollen Familienbetriebe entwickeln, neue Technologien einführen und brauchen die staatliche Unterstützung dafür. Nur auf diese Weise können wir diese gemeinsame Chance nutzen - unterstrich Tönnies.
Er habe den serbischen Premier Vučić vor einigen Monaten kennen gelernt und mit ihm Investitionsmöglichkeiten erörtert, fügte er hinzu.

Das 1971 gegründete Familien-Unternehmen befasst sich im Kerngeschäft mit der Schlachtung, Zerlegung und Verarbeitung von Schweinen, Sauen und Rindern.
Bei Konsumenten sind vor allem die Unternehmensmarken "Tillmans" und "Toasty" bekannt. Tillmans ist deutscher Marktführer für verkaufsfertig verpacktes, frisches Fleisch (SB-Fleisch) und bietet zudem ein umfassendes Sortiment an Convenience Produkten, sowie Kochschinken-, Kochpökel- und Wurstwaren.
Das Unternehmen hat seinen Hauptsitz in Rheda-Wiedenbrück. In sieben deutschen und einer dänischen Produktionsstätte sind rund 8.000 Beschäftigte tätig. Die Unternehmensgruppe ist weltweit aktiv und mit 25 Auslandsbüros nah an den Märkten. Der Exportanteil beträgt über 50%.
Diese Investition würde, laut Worten des serbischen Premiers, fast 8.000 neue Arbeitsplätze schaffen - in der Produktion und bei Zulieferern.
Kommentare
Ihr Kommentar
Vollständige Informationen sind nur für gewerbliche Nutzer/Abonnenten verfügbar und es ist notwendig, sich einzuloggen.

Sie haben Ihr Passwort vergessen? Klicken Sie HIER

Für kostenfrei Probenutzung, klicken Sie HIER

Pratite na našem portalu vesti, tendere, investicione projekte, grantove i pravnu regulativu.
Registracija na eKapiji vam omogućava pristup potpunim informacijama i dnevnom biltenu
Naš dnevni ekonomski bilten će stizati na vašu mejl adresu krajem svakog radnog dana. Bilteni su personalizovani prema interesovanjima svakog korisnika zasebno, uz konsultacije sa našim ekspertima.