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"Takata" gibt Investition in Serbien defintiv auf?

Quelle: Beta Donnerstag, 14.11.2013. 16:11
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(Fototakata.com)
Der Leiter der Opositionspartei "Vereinigte Regionen Serbiens (URS)", Mlađan Dinkić, gab am Mittwoch (13. November 2013) bekannt, dass der japanische Hersteller von Airbag-Systemen "Takata" die Investition in Serbien definitiv aufgegeben habe.

- "Takata" hat gestern die Investition in Serbien aufgegeben. Wir haben die Regierung Serbiens darüber offiziell informiert. Das japanische Unternehmen wird die geplante Investition in einem Nachbarland realisieren - sagte Dinkić in Sremska Mitrovica.

Der stellvertretende Ministerpräsident Aleksandar Vucic kündigte im August dieses Jahres zahlreiche ausländische Investitionen in Serbien an, darunter eine aus Japan. Das Wirtschaftsportal "eKapija" erfuhr damals aus inoffiziellen Quellen, dass es um "Takata" geht.

URS gab bekannt, Dinkić habe die Regierung Serbiens gefordert, sich von den neuesten Äußerungen des Wirtschaftsministers Saša Radulović bezüglch des Förderprogramms für Investoren und der Agentur für Investitions- und Exportförderung (SIEPA) zu distanzieren.

- Serbien kann sich nicht leisten, die Subventionen für Investitionen abzuschaffen, weil wir neue Fabriken und Arbeitsplätze wie Brot brauchen. Im Moment, wenn alle andere Länder sogar höhere Subventionen für Investitionen als wir bieten, wäre das wie Selbstmord im wirtschaftlichen Sinne - so Dinkić.

Der URS-Leiter unterstreicht, dass der aktuelle Wirtschaftsminister Radulović nicht mehr "Panik unter Investoren" verursachen und die Abschaffung der Subventionen im nächsten Jahr ankündigen sollte. So etwas wird sich sehr negativ auf potenzielle Investoren auswirken.

Serbien hat Exporte in den vergangenen vier Jahren verdoppelt. In diesem Jahr werden sie das rekordhohe Niveau erreichen - um 27% höher als im Vorjahr. Alles das wurde vor allem dank dem Programm zur Förderung direkter Investitionen erreicht, erklärte Dinkić.

Dinkić hat das Unternehmen "Cooper Standard" in Sremska Mitrovia besucht, das die Subventionen für eine Investition im Wert von 30 Mio. Euro erhalten hat. Das Unternehmen sollte hier 750 Arbeiter beschäftigen.

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