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"Air Serbia" startet am 26. Oktober - EK warnt, serbische Fluggesellschaft könnte OH-Vertrag verlieren

Quelle: eKapija/Tanjug Mittwoch, 16.10.2013. 16:22
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Siniša Mali, Berater des stellvertretenden Ministerpräsidenten, Aleksandar Vucic, dementierte die neuesten Spekulationen in der Öffentlichkeit über angebliche Probleme mit den Garantien der Regierung Serbiens für die neue natioale Fluggesellschaft "Air Serbia" sowie darüber, dass der Wirtschaftsminsiter Saša Radulović die Unterzeichnung der Garantien abgeleht hat.

- Die Garantie ist bereits unterzeichnet und steht bereits heute an der Tagesordnung der Regierung Serbiens - erklärte Mali für die heutige Ausgabe von "Blic" und bestritt zugleich die Informationen über angebliche Probleme mit der Garantie.

Die Regierung Serbiens ist überzeugt dafvon, dass "Air Serbia" ihre Geschäftstätigkeit am 26. Oktober aufnehmen wird, obwohl die Europäische Kommission noch Anfang August vor der möglichen Kündigung des OH-Vertrags gewarnt hat, wenn "Etihad" das Management der neuen Luftfahrtgesellschaft übernimmt, schreibt die Belgrader Tageszeitung "Blic".

Siniša Mali gesteht, laut "Blic", dass die serbische Zivilluftfahrtbehörde noch am 2. August dieses Jahres ein Mahnschreiben der Europäischen Kommission, des Generaldirektors für Mobilität und Transport, erhalten hat, in dem man auf die Möglichkeit der Kündigung des Vertrags über den offenen Himmel hinweist, weil das Management einem Unternehmen außerhalb der EU überlassen wird.

"Die Informationen in der Presse, dass sich `Etihad` für die Übernahme von 49% des Kapitals in `Jat Airways` vorbereitet, erregte die Aufmerksamkeit der Kommission vor kurzem. Es wird außerden erwartet, dass `Etihad` das Management der neuen Fluggesellschaft völlig übernimmt. Die Beteiligung von 49% an `Jat Airways` ist im Einklang mit dem ECAA-Vertrag... Das gilt aber nicht für die effektive Kontrolle über `Jat Airways`, die offensichtlich einem Nicht-Mitglied von ECAA überlassen wird. Solche Situation wäre nicht im Einklang mit den genannten Regeln. Das bedeutet, dass Serbien sich nicht an den ECAA-Vertrag anpassen würde, bis Veränderung der REgeln für die Kontrolle `Jat` oder Kündigung ihrer Lizenz", heißt es im Brief, den die serbische Zivilluftfahrtbehörde von der Europäischen Kommission erhalten hat, berichtet die Belgrader Tageszeitung "Danas".

Die Kommission hat auf dieses Problem noch 2011 hingewiesen, als man "Jat" zum ersten Mal zum Verkauf ausschreiben wollte. Man präzisierte noch damals, dass "Jat" dadurch "spätestens am Ende der zweiten Übergangszeit gegen den ECAA-Vertrag verstoßen und ohne Lizenz bleiben würde".

- Serbien verstößt keinesfalls gegen dem ratifizierten Vertrag über den offenen Himmel - unterstreicht der Berater des stellvertretenden Ministerpräsidenten.

Die "Air Serbia" bleibt mehrheitlich im Eigentum der Republik Serbien und die Regierung hat Mehrheit im Vorstand der neu gegründeten Luftfahrtgesellschaft. Die Beteiligung von "Etihad" von 49% ist im Einklang mit dem Open-Skies-Abkommen, erklärte er.

Die Zivilluftfahrtbehčrde Serbiens antwortete bereits auf den Brief der Europćischen Kommission, sagte Mali für "Blic" und dementierte die Nachrichten über einen neuen Brief.

Nach Informationen der Tageszeitung versuchen viele ausländische Fluggesellschafen, sogar mit Hilfe der EU-Offiziellen, den Start der neuen serbischen Luftfahrtgesellschaft zu verhindern. Vor allem, weil die "Air Serbie" gute Chancen hat, sich sehr schnell zur führenden Fluggesellschaft in der Region zu entwickeln, aber auch, weil sie, dank dem Vertrag mit "Etihad" aus den Emiraten die bestmöglichen und kürzesten Verbindungen mit Europa, Asien und den USA bieten kann.

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