Staatsverschuldung Seribens stieg im Juli um 173,5 Mio. Euro
Mittwoch, 14.08.2013.
16:17
Die Staatsverschuldung Serbiens stieg im Juli dieses Jahres um 173,5 Mio. Euro und erreichte den Wert von 19,08 Mrd. Euro, gab heute die Staatsschuldbehörde bekannt.
Der Hauptgrund für den Anstieg der Staatsschulden im Juli ist ein Teil des russischen Kredits im Wert von 300 Mio. US-Dollar, den Serbien in diesem Monat bezog.
Die Staatsschuld beteiligte sich Ende Julie 2013 mit 57,7% am Bruttoinlandsprodukt.
Seit dem Anfang des Jahres erfüllte Serbien seine Verpflichtungen gegenüber Gläubigern in Hhe von 2,81 Mrd. Euro. 2,4 Mrd. Euro davon entfallen auf die Kreditsumme.
1,8 Mrd. Euro wurden in den ersten sieben Monaten für die fällige Staatsanleihen am einheimischen Markt bezahlt, sowie 241,2 Mio. Euro für die Zinsen.
Ausländischen Gläubigern wurden 604 Mio. Euro (447 Mio. Euro für die Kreditsumme) zurückgezahlt.
Der größte Teil davon entfällt auf die vorläufige Rückzahlung der Schulden gegenüber dem Londoner Gläubigerklub - 436 Mio. US-Dollar.
Serbien zahlte auch für fällige Kupons der Eurobonds am internationalen Markt - insgeamt 71,7 Mio. Euro. Im gleichen Zeitraum, hat Serbien die Verpflichtungen aufgrund der Garantien im Gesamtwert von 117 Mio. Euro erfüllt.
Um fällige Verpflichtungen zu finanzieren, verkaufte Serbien im Juli Staatsanleihen im Gesamtwert von 188,8 Mio. Euro und erhielt 300 Mio. US-Dollar als Kredit der Russischen Föderation.
Ministarstvo finansija Republike Srbije

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