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Anzahl der Beschwerden geringer um ein Fünftel, Pireaus Bank bestraft

Quelle: Tanjug Freitag, 26.07.2013. 12:36
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Podeli

Nutzer der finanziellen Dienstleistungen in Serbien wandten sich im ersten Halbjahr 2013 mit 713 Beschwerden gegen finanzielle Institutionen an das Zentrum für Schutz und Ausbildung der Zentralbank Serbiens. 82,6% der Beschwerden bezoge sich auf die Arbeit der Banken, gab heute die Zentralbank Serbiens bekannt.

Die Anzahl der Beschwerden ist um 20,9% geringer als im Vergleichszeitraum 2012.

Wegen der Verstoße gegen das Schutzgesetz für Nutzer der finanziellen Dienstleistungen (in Kraft seit 5. Dezember 2011) bestrafte die NBS im ersten Halbjahr 2013 die Piraeus Bank und forderte die Behebung der Unregelmäßigkeiten.

In den ersten sechs Monaten erhielt die Zentralbank insgesamt 589 Beschwerden, um 24% weniger als 2012.

Der größte Teil der Beschwerden bezogen sich auf Kredite - 53,3%, Girokonten - 18,7% und Geldkarten 14,8%.

Der größte Teil der Bankkunden verstehen die Methoden für die Bestimmung der neuen Kreditraten im Rahmen der Anpassung ihrer Kreditverträge an das neue Schutzgesetz für Nutzer der finanziellen Dienstleistungen, wenn diese vor der Verabschiedung des Gesetzes abgeschlossen wurden.

Sie beschwerten sich auch, wegen der Rückerstattung der ungesetzlich berechneten höheren Raten, welche Banken vor dem Inkrafttreten des Gesetzes berechnet und erhoben haben - aufgrund des flexiblen und unbestimmten Nominalzinssätzes, viel höher als ursprünglich vereinbart.

Bankkunden beschwerten sich auch wegen der Schwierigkeiten bei der Tilgung der Schulden aufgrund der abgeschlossenen Kreditverfahren, für Kreditkarten oder erlaubte Kontoüberziehun sowie wegen der Unmöglichkeit, dass man ihnen eine Umschuldung erlaubt, insbesondere wenn es um die Kredite in Schweizer Franken geht.

Ein Teil der Nutzer wandte sich an die Notenbank auch wegen ihrer Empfehlungen bezüglich der Kredite in Schweizer Franken und undefinierten Elemente des flexiblen Zinssatzes vor dem Inkrafttreten des erwähnten Gesetzes.

Im ersten Halbjahr 2013 erhielt das Zentrum für Schutz und Ausbildung der Zentralbank Serbiens 120 Beschwerden gegen Versicherungsgesellschaften - um zwei Prozent weniger als im ersten Halbjahr 2012.

Die größte Anzahl der Beschwerden bezog siich auf die Kfz-Pflichtversicherung - 55% und Lebensversicherung.

Versicherungsnehmen beschwerten sich über die Höhe des Schadensersatzes, Auszahlungsdynamik, verweigerte Auszahlung des unbestrittenen Teils des Schadensersatzes, Probleme mit der Realisierung der Rechte aufgrund der Policen der Lebensversicherung, Probleme mit dem Europäischen Bericht als Beweismittel und Probleme bei der Realisierung der Rechte aufgrund der Police der Lebensversicherung, wenn man neue Prämien nicht zahlen kann.

Die Zentralbank erhielt vier Beschwerden im Bereich des Finanzierungsleasings bzw. 0,6% der Gesamtzahl.

Das Zentrum für Schutz und Ausbildung erhielt auch 324 vorzeitige Bekanntmachungen, ohne dass man sich zunächst an die entsprechende finanzielle Institution gewandt hat - um 27% weniger als im Vorjahr.

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