"Serbisches" Viagra am deutschen Markt
Montag, 08.07.2013.
15:39
Pünktlich mit dem Patentablauf des Viagra-Wirkstoffes Sildenafil brachte STADA in diesem Sommer eine kostengünstige Alternative zur Behandlung von Erektionsstörungen auf den Markt.
Mit Sildenafil STADA und Sildenafil AL bietet der Konzern in Deutschland zunächst zwei so genannte Generika, also wesentlich kostengünstigere Alternativen des Originalprodukts, an. Sie werden von den Tochtergesellschaften STADApharm und ALIUD PHARMA vertrieben.
Ab dem 8. Juli 2013 rundet STADApharm das Angebot mit dem Präparat Silda ab. Alle Sildenafil-Generika von STADA sind bioäquivalent zu Viagra, basieren also auf dem gleichen Wirkstoff und -prinzip wie das Originalpräparat.
"Durch die Produktneueinführungen unserer Vertriebsgesellschaften erweitern wir das Therapieangebot für Männer mit Erektionsstörungen gleich um mehrere Alternativen in bekannt hoher STADA-Qualität", so Hartmut Retzlaff, Vorstandsvorsitzender STADA Arzneimittel AG.
"Für die Betroffenen, die ihre Situation in der Regel als große Belastung empfinden, ist das ein wichtiger Schritt. Mit unseren preisgünstigen Generika eröffnen wir auch denjenigen die Möglichkeit, ihre gewohnte Lebensqualität zurückzuerlangen, die sich das bislang nicht leisten konnten."
In Österreich, Belgien, Dänemark, Finnland, Frankreich, Irland, Italien, Luxemburg, Niederlande, Norwegen, Schweden, Schweiz, Slowakei, Spanien und Tschechien werden ebenfalls Sildenafil-Generika aus dem STADA-Konzern erhältlich sein.
Die in Deutschland vertriebenen Sildenafil-Produkte von STADA werden in den Dosierungen 25, 50 und 100 mg als Filmtablette angeboten. Sildenafil AL und Silda weisen in der 100-mg-Dosierung als Besonderheit eine Kreuzbruchkerbe auf, sodass die Tabletten geviertelt werden können.
"Wir bieten damit Produkte an, die individuell an Patientenbedürfnisse angepasst werden können. Wir freuen uns sehr, dass wir so einem Wunsch entsprechen konnten, den zahlreiche Ärzte an uns herangetragen haben", sagt Retzlaff. Jeder Silda-Packung wird zudem ein dezent gestaltetes Blister-Etui beiliegen, sodass Patienten ihr Medikament diskret überallhin mitnehmen können. Silda ist damit das Präparat mit der umfangreichsten Ausstattung.
Allein in Deutschland sind vier bis sechs Millionen Männer von Erektionsstörungen betroffen, die in der Regel auf körperliche Ursachen zurückzuführen sind. Als Therapie der Wahl sehen nationale und internationale Leitlinien sogenannte PDE 5-Hemmer wie Sildenafil vor, die die Blutzufuhr in den Penis fördern. Bei Ansprechen auf die Therapie und sexueller Stimulation ermöglichen sie somit eine Erektion. Alle PDE 5-Hemmer sind verschreibungspflichtig und nur gegen Vorlage eines Rezepts erhältlich.
Im Einklang mit dem einheimischen Gesetz über Arznei- und Heilmittel beantragte "Hemofarm" noch 2009 die Registration von Sildenafil. "Hemofarm" ist der erste Hersteller in Serbien mit der Genehmigung zur Produktion von Sildenafil-Generika.

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