Gazprom und "Makedonski energetski resursi" bauen gemeinsam South Stream
Montag, 08.07.2013.
03:43
Russland und Mazedonien bereitete ein Abkommen über Zusammenarbeit am Bau einer Teilstrecke der Gas-Pipeline South Stream, meldete am Freitag (5. Juli 2013) "Itar Tass" unter Berufung auf die Webseite der russischen Regierung.
Laut einem Dokument des russischen Minsteriums für Energiewirtschaft, im Falle dass eine Analyse der Durchführbarkeit des Projekts positive Ergebnisse hat, werden "Gazprom" und das mezedonische Unternehmen "Makedonski energetski resursi" (dt. Mazedonische Energieressourcen) ein Gemeinschaftsunternehmen für die Umsetzung des Projekts mit der gleichen Beteiligung von 50% gründen. Durch weitere Verteilung der Aktien will man andere Aktionäre anziehen, heißt es auf der Webseite.
Die Trasse und Kapazität der Pipeline werden Unternehmensgründer aufgrund einer Analyse bestimmen. Konkret Mengen, Fristen und Bedingungen für die Erdgaslieferungen an Mazedonien sind in Verträgen zwischen "Gazprom" und "Makedonski energetski resursi" definiert. Alle Kapazitäten der Gaspipeline gehören "Gazprom".
Das Dokument definiert Verpflichtungen der Regierung Mazedoniens, bezüglich der russischen Investitionen in Mazedonien, die keinesfalls einzuschränken sind. Dem russischen Energierieesen sollten günstigere Zoll- und Steuerbedingungen geboten werden.
Gazprom Moscow

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