50 Mio. Euro im Rahmen des IPA-Instruments für grenzüberschreitende Projekte Serbiens und Ungarns
Mittwoch, 12.06.2013.
15:30
Serbien und Ungarn können mit ca. 50 Mio. Euro im Rahmen des Instruments für Heranführungshilfe der EU (IPA) für Projekte der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit zwischen 2014 und 2020 rechnen, gab heute Peter Rac, stellvertretender Vorsitzender des Ungarisch-Serbischen Sekretariats bekannnt.
Er sagte heute in Szeged, an der letzten Konferenz des grenzüberschreitenden Projekts SMEINT, das von Wirtschaftskammern Subotica und Szeged realisiert wird, dass die ersten Ausschreibungen für die Realisierung dieser Projekte im Laufe 2015 zu erwarten sind.
Man hat mit der Programmierung begonnen, wofür man 17-18 Monate benötigt, sagte Rac.
- Während der Programmierung kann man nicht präzis sagen, wie viel Geld die Europäische Union für dieses Programm bereitstellen wird, aber ich bin überzeugt davon, dass wir mit einer höheren Summe im Vergleich zum aktuellen Programm bzw. mit etwa mehr als 50 Mio. Euro rechnen können - sagte Rac.
Um Fördermittel können sich Partner auf beiden Seiten der serbisch-ungarischen Grenze bewerben bzw. aus ungarischen Komitaten Bács-Kiskun und Csongrád und aus jenen Teilen der Provinz Wojwodina, die an Ungarn grenzen, also nicht aus Syrmien und Südbanat.
Die EU sah 11 Zielgebiete vor, die mit Zielen der Union selbst übereinstimmen, sagte Rac und empfahl allen Interessenten, bei der Planung die Donaustrategie zu berücksichtigen, die eine besondere Rolle spielen wird, sowie dass sie Projekte unabhängig von den Prozeduren in der kommendne Zeit vorbereiten.
Er erinnerte daran, dass das aktuelle IPA-Programm der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit zwischen Ungarn und Serbien die Zeit zwischen 2007 und 2013 betrifft, sowie, dass die EU 50,1 Mio. Euro für die Mitfinanzierung von 85% der Kosten für die Realisierung der Projekte bereitgestellt hat.

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