Rudolph Giuliani sucht nach Käufer für serbische Telekom?
Donnerstag, 23.05.2013.
11:55
Der ehemalige Bürgermesiter von New York, Rudolph Giuliani, kommt nach Belgrad in weniger als zwei Monate, erfährt die Belgrader Tageszeitung "Kurir".
Während seines Besuchs in Serbien will er mit serbischen Behörden den Verkauf des staatlichen Telekomanbieters "Telekom Srbija" besprechen.
- Man hat Serbiens bereits 1,2 mrd. Eur ofür die Telekom geboten, aber Giuliani könnte uns einen Investor sichern, der sogar zwei Mrd Euro für dieses Unternehmen zahlen würde, für Unternehmen, das ehemalige Regierungen im Laufe 2011 und im ersten Halbjahr 2012 systematisch ruiniert haben - schreibt "Kurir" unter der Berufung auf eine Quelle in der Regierung Serbiens. Der Staat wird, laut seinen Worten, dem Verkauf zustimmen, besteht aber darauf, dass das Geld, das man für die Telekom bekommt, sinnvoll und zweckmäßig genutzt wird.
- Das Geld, das wir durch Verkauf der Telekom erhalten, muss weiter investiert und nicht wie bisher verschwendet werden - behauptet diese Quelle.
Rudolph Giuliani war bereits in Belgrad während der Wahlkampagne. Er kam auf Einladung der Serbischen fortschrittlichen Partei (SNS), die die aktuelle Regierung bildete.
Er hat damals viele wirtschaftliche Projekte der SNS unterstützt und unterstrich, dass er nicht mehr an der Politik, sondern ausschließlich am Business interessiert ist.
Die Republik Serbien beteiligt sich mit 78,1% am größten einheimischen Telekomanbieter. Restliche 21,9% gehören Beschäftigten (6,9%) und Bürgern (15%).

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