Man wird nach Millionen aus "Galenika" in der Schweiz suchen
Montag, 20.05.2013.
17:13
Die Staatsanwaltschaft für organisierte Kriminalität wird von der Schweiz und noch eingen Ländern Informationen und Dokumentation über ausländischen Konten der ehemaligen Geschäftsleiter des serbischen Pharmaunternehmens "Galenika" beantragen, erfährt die Belgrader Tageszeitung "Blic". Es handelt sich aber nur um einen Teil des finanziellen Schadens, den das Pharmaunternehmen erlitten hat.
Bei einer der entdeckten Machenschaften hat man den Erwerb von Rohstoffen für Medikamente im Wert von 60.000 Euro als Deckel für das Auspumpen eines 80-mal höheren Betrags vom Konto des Unternehmens aus Zemung bzw. von sogar 5 Mio. Euro genutzt.
Von drei Verantwortlichen wurde nur Nenad Ognjenovic verhaftet. Dragoljub Vucicevic ist auf der Flucht, und Radoslav Sekulic noch immer nicht genug gesund, um am Strafverfahren teilzunehmen.
Die Tageszeitung "Blic" berichtete am Samstag (18. Mai 2013), dass Nenad Ognjanovic, der mit weiteren sieben verdächtigten Personen und seinem Assistent Goran Orlic verhaftet wurde, 2008 zwei umstrittene Verträge über die Lieferung von Rohstoffen für Arzneimittel im Wert von 10 Mio. Euro mit der Vertretung des Unternehmens "Farma Trade" aus Marschalleninseln abgeschlossen haben.

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