NavMenu

Serbien bekommt System für elektronische Rechnungsstellung - "Asseco" sandte die erste, "Halcom" führt ab dem 1. Juni elektronische Rechnungen für Banken, Unternehmen und natürliche Personen ein

Quelle: eKapija Donnerstag, 16.05.2013. 17:53
Kommentare
Podeli

Das Ausfüllen von Rechnungen, Bearbeitung, Sendung und Prüfung, ob Empfänger sie erhalten hat, alles das könnte bald der Vergangenheite angehören. Die Kosten lassen sich um bis 75% reduzieren, und niemand könnte die bekannte Ausrede für die Verzögerung der Zahlung: "Ich hbe die Rechnung noch nicht bekommen" nutzen

Alles das ermöglicht das System für elektronische Rechnungsstellung.

- In Serbien werden jeden Monat mehr als 12 Mio. Rechnungen in Sektoren wie Telekommunikation, Energiewirtschaft und Versicherungswesen gesandt. Die gründliche Anayse des serbischen Marktes und von 60 Unternehmen erwies, dass Serbien für die Einführung der elektronschen Fernübertragung und Bezahlung von Rechnungen und dadurch zur Erhöhung der geschäftlichen effizienz und Senkung der Kosten für die Rechnungsstellung und -bearbeitung bereit ist. In Hinsicht darauf, dass das System der elektronischen Rechnungsstellung keinen finanziellen Aufwand verlangt und sich deshalb auch für die Anwendung von den kleinsten Unternehmen eignet, sind wir überzeugt davon, dass dieses Projekt sich bald zum nationalen entwickeln wird - erklärte Miha Culiberg, Direktor für Entwicklung bei der "Halcom Group", die gestern die Einführung von elektronischen Rechnungen schon ab dem 1. Juni als erstes Unternehmen in Serbien angekündigt hat.

Eine Mitteilung des Unternehmens "Asseco", das die erste elektronische Rechnung in Serbien nur einige Stunden vorher gesand hat, zeigt, dass man mit einem harten Konkurrenzkampf rechnen muss.

- Die erste elektronische Rechnung, gesandt über den E-Banking-Service in Serbien stellt einen großen Schritt weiter, wenn es um das moderne Geschäft geht. Die Rechnung ist im Einklang mit der EU-Richtlinie, was uns an entwickelte Länder näher bringt - sagte Bojan Platisa, Direktor des Sektors für E-BNking bei "Asseco SEE".

SEE".


Unabhängig davon, ob es sich um eine Bestellung, Proformarechnung, Quittung, Lieferschein, Rückschein oder eine übliche Rechnung geht, deckt der neue Daten-Übertragungskanl die ganze Reihe der Dokumente und eröffnet eine neue Dimension in der Ausübung der geschäftlichen Tätigkeit. Die Kunden können auch ihr Geschäft automatisieren, durch Ein- und Ausfuhr eigener elektronischer Dokumente über diesen Kanal und eine viel einfachere Archivierung.

Rechnungssteller und Empfänger, unabhängig davon, ob es um kleine oder große Unternehmen geht, können sich bis zu 75% der Kosten ersparen, schätzt man bei "Halcom". Bei der Sendung der Rechnung kann man eine PDF- oder andere Datai beilegen und dadurch die Archivierung erleichtern. Der Sender wird benachrichtigt, ob seine Rechnung dem Empfänger zugestellt ist, so dass man nicht mehr Ausreden wie "Wir haben die Rechnung nicht bekommen" nicht mehr hören wird.

Die Bearbeitung einer Faktur kostet fast 30 Euro, ein Viertel davon entfällt auf Papier - der Presi umfängt die Bearbeitung, den Briefumschlag und Postdienstleistungen.

E-Rechnungen können alle Nutzer des E-Bankings sowie alle andere natürliche Personen mit dem Zugang zum Internet und Mobiltelefon senden.

12 Banken aus Serbien haben sich bereits für die Nutzung dieses fortgeschrittenen Systems bei "Halcom" angemeldet.

(Miha Culiberg)

Zahlungsgewohnheiten

Die Zahlungsgewohnheiten in Serbien unterscheiden sich von der Europäischen Union. Einer Statistik des Bankverbandes Serbiens, verfügen nur 2% der Bürger über eine Dauerauftrag für die Bezahlung der Mietnebenkosten. E-Banking-Dienstleistungen nutzen nur 6%. Mehr als 90% bevorzugen die teuerste Zahlungsmethode - an Bank- oder Postschaltern und mit Bargeld. Serbische Unternehmen und Banken zeigen deshalb großes Interesse für die Einführung von elektronischen Rechnungen.

Diese Möglichkeit wird in Slowenien, z.B. von sogar 18 Banken genutzt, die 95% des Marktes decken. Ende 2011 wurde die Prozessuierung von elektronischen Rechnungen an das größte Prozesszentrum Sloweniens "Bankart" übertragen.

Eine positive Einstellung zur Einführung der elektronischen Rechnungsstellung hat auch das slowenische Unternehmen "Adria Mobil", einer der europaweit größten und berühmtesten Hersteller von Wohnmobilen und Urlubshäuschen.

- Schon am Anfang der Einführung von E-Rechnungen und nur in einigen Monaten erhöhte "Adria Mobil" den Anteil der elektronischen Rechnungen auf 44% - sagte Mira Setina, Direktorin des Kontroll- und Informatikzentrums in diesem Unternehmen.

J.Đ.

Kommentare
Ihr Kommentar
Vollständige Informationen sind nur für gewerbliche Nutzer/Abonnenten verfügbar und es ist notwendig, sich einzuloggen.

Sie haben Ihr Passwort vergessen? Klicken Sie HIER

Für kostenfrei Probenutzung, klicken Sie HIER

Pratite na našem portalu vesti, tendere, investicione projekte, grantove i pravnu regulativu.
Registracija na eKapiji vam omogućava pristup potpunim informacijama i dnevnom biltenu
Naš dnevni ekonomski bilten će stizati na vašu mejl adresu krajem svakog radnog dana. Bilteni su personalizovani prema interesovanjima svakog korisnika zasebno, uz konsultacije sa našim ekspertima.