Risiko einer Aflatoxin-Kontamination von Fleisch und Eiern?
Donnerstag, 21.02.2013.
17:25
Es gebe objektive Risiken, dass Eier, Geflügelfleisch und andere Fleischsorten genauso wie Milch und Molkereiprodukte mit Aflatoxinen kontaminiert sind, gab heute in einem Interview für die Presseagentur "Tanjug" der Sekretär des Landwirtschaftsverbandes der Wirtschaftskammer Serbien Zeljko Boovic.
Der gefährliche Stoff kann in allen Lebensmitteln tierischer Herkunft erscheinen, wenn Tiere mit dem kontaminierten Tierfutter gefüttert werden, warnte der Expert der Wirtschaftskammer Serbien.
Verbraucher in Serbien seien, laut Bozovic, verwirrt, ohne zuverlässige Informationen über die Lebensmittelsicherheit. Das Hauptproblem in diesem Falle sei, seiner Meinung nach, die mangelhafte Kontrolle der Maissilage. Es gebe nur 4% der Industriehersteller, der Rest wird in der Schattenzone verarbeitet und verkauft.
Es gibt Präparate, die in manchen Phasen der Viehfutter-Produktion Aflatoxine neutralisieren oder auf das gesetzlich vorgeschriebene Niveau bringen, erklärt er.
- Wenn sie das kontaminierte Viehfutter innerhalb von einer Woche beseitigen, kann die Kuh Giftstoffe aus dem Körper ausscheiden und wieder gesunde Milch geben.
Die Veterinärmedizinische Behörde des Landwirtschaftsministeriums veröffentlichte gestern eine Liste mit 39 Milchsorten sechs Hersteller aus Serbien, bei denen Verdacht auf die Anwesenheit von Aflatoxinen über zulässigen Grenzwerten besteht.
Der Staatssekretär im Ministerium für Landwirtschaft Dejan Krnjajic kündigte die verschärfte Kontrolle der Inspektionsbehörden ab heute an.
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