Sberbank finanziert serbische Exporte nach Russland
Montag, 23.07.2012.
01:26
Die russische Sberbank will die wirtschaftliche Zusammenarbeit zwischen Serbien einerseits und Russland, Weißrussland, der Ukraine und Kasachstan auf der anderen Seite unterstützen und, unter anderem, serbische Exporte in die Russische Föderation finanzieren, kündigt die größte russische Bank, die vor kurzem die österreichische Volksbank übernommen hat.
Die Bank sollte bald ihren Expansionsplan völlig umsetzen, erklärte Sergei Gorkow, Vizepräsident der Sberbank.
- Wir planen keine neue Übernahme in Serbien in der nächsten Zeit und werden uns auf das organische Wachstum orientieren. Wir haben bereits eine Werbekampagne gestartet, der ab September ein Programm für Serbien folgt - sagte Gorkow in einem Interview für den serbischen Fernsehsender RTS.
Die ungarische Filiale der Sberbank sollte in diesem Jahr 200 Mio. Euro durch Kredite für Klein- und Mittelstandsunternehmen, für Landwirtschaft und Erhöhung der Energieeffizienz platzieren. Ein Teil dieser Summe könnte in Serbien investiert werden.
- Viele Experten arbeiten an diesem Programm und wir werden im September den Rahmenbetrag bekannt geben. Es gibt genug Raum in allen Bereichen von der Land- und Energiewirtschaft bis Finanzsektor und günstige Kredite für die Bevölkerung - hob Gorkow hervor.
Russische Bankiers seien überzeugt von dem kontinuierlichen Wachstum der Märkte in Osteuropa und Serbien in den nächsten 10 Jahren.

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