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Serbiens Potenzial für die Chip-Produktion – 1.000 Ingenieure verfügbar, Staat kündigt Investitionen an

Quelle: eKapija Donnerstag, 01.10.2026. 09:55
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Abbildung (FotoConstance/flickr.com)Abbildung
Serbien hat das Potenzial, sich im Bereich des Chipdesigns zu positionieren, da in diesem Sektor mehr als 1.000 Ingenieure tätig sind. Mit den erforderlichen Investitionen könnte sich das Land auf die Entwicklung heimischer Produkte und eigenen geistigen Eigentums konzentrieren, erklärte Đuro Macut, der geschäftsführende serbische Premierminister, bei der Vorstellung der Ergebnisse der Arbeitsgruppe für die Entwicklung und das Design integrierter Schaltkreise (Chips).

Macut wies darauf hin, dass die Initiative zur Gründung der Arbeitsgruppe von Ingenieuren und Professoren ausging, die ihre berufliche Laufbahn sowohl in Serbien als auch bei weltweit führenden Unternehmen aufgebaut hatten. Er betonte zudem, dass diese Designphase der eigentlichen Fertigung vorausgehe – einem Prozess, der den Bau spezialisierter Fabriken sowie Investitionen in Höhe von mehreren zehn Milliarden Dollar erfordere.

– Serbien konzentriert sich auf einen Bereich, in dem bereits eine solide Wissensbasis vorhanden ist. Entscheidend sind die Vernetzung von Universitäten, Forschungsinstituten und der Wirtschaft sowie die Anpassung der Ausbildung an neue technologische Gegebenheiten und künftige Entwicklungsanforderungen – so Macut.

Er merkte an, dass diese neuen Technologien Anwendungsmöglichkeiten in der Medizin, der Landwirtschaft und anderen strategischen Sektoren böten. Serbien strebe zudem an, nicht nur Anwender moderner Technologien zu sein, sondern diese auch selbst zu entwickeln.

Mihailo Jovanović, Leiter des Büros für Informationstechnologie und elektronische Verwaltung sowie Vorsitzender der Arbeitsgruppe, betonte, dass Serbien über das Wissen, die Expertise und das Potenzial verfüge, im Bereich des Designs integrierter Schaltkreise einen bedeutenden Fortschritt zu erzielen.

Seinen Angaben zufolge konzentriert sich die Arbeitsgruppe auf drei Kernbereiche: Wissenschaft und Bildung, Wirtschaft sowie den institutionellen Rahmen.

– Unser Ziel ist es, diese drei Säulen miteinander zu verknüpfen und Voraussetzungen für die Entwicklung heimischer Technologien und geistigen Eigentums, die Stärkung der Ingenieurskompetenzen sowie eine engere Zusammenarbeit zwischen Universitäten und Wirtschaft zu schaffen. Damit würde der Grundstein für die Entwicklung wettbewerbsfähiger heimischer Lösungen und die Stärkung der Position Serbiens im globalen Ökosystem der Halbleiterindustrie gelegt – sagte Jovanović.
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