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Erstellung der strategischen Umweltverträglichkeitsprüfung für den Plan der Eisenbahnlinie Belgrad-Pančevo-Vršac-rumänische Grenze für eine Geschwindigkeit von bis zu 160 km/h steht bevor

Quelle: eKapija Montag, 20.07.2026. 09:25
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Abbildung (FotoeKapija / Aleksandra Kekić)Abbildung
Die Agentur für Raumentwicklung und Städtebau der Republik Serbien hat einen Beschluss zur Erstellung einer strategischen Umweltverträglichkeitsprüfung des Raumordnungsplans für das Sondergebiet des Eisenbahninfrastrukturkorridors (Belgrad Zentrum) – Pančevački-Brücke – Pančevo glavna – Vršac – Staatsgrenze (Stamora Moravita) – gefasst.

Grund für die Erstellung und Verabschiedung dieses Plans für das Sondernutzungsgebiet ist, wie bereits erwähnt, die Planung, Nutzung, Gestaltung und der Schutz des Raumes, die zeitnahe Anpassung der Planungslösungen an die Endnutzer der Eisenbahninfrastruktur, die Integration in die Umwelt und andere Verkehrsarten – die räumliche Erreichbarkeit – mit dem Ziel einer qualitativ hochwertigen Anbindung an andere Verkehrsarten sowie der Fokus auf den Umweltschutz.

– Die Gründe für die Erstellung der strategischen Umweltverträglichkeitsprüfung basieren auf dem territorialen Geltungsbereich und den möglichen Umweltauswirkungen des Raumordnungsplans im Gebiet der Städte Belgrad, Pančevo und Vršac sowie im Gebiet der Gemeinde Alibunar. Für Teile der Gebiete von Belgrad, Pančevo, Vršac und Alibunar wird eine strategische Bewertung durchgeführt.

Wie bereits erwähnt, wird im Entwurf des Raumordnungsplans die endgültige Ausdehnung des Raumordnungsplans festgelegt.

- Die strategische Bewertung wird den Schutz von Wasser, Luft, Boden, der Lebenswelt und der Natur sowie weitere, im Rahmen der Vorbereitung als behandlungsbedürftig erachtete Aspekte berücksichtigen - heißt es in dem Beschluss.

Die Agentur für Raumentwicklug und Städtebau ist für die Erstellung der strategischen Bewertung zuständig. Die Frist hierfür beträgt zwölf Monate ab Inkrafttreten des Beschlusses zur Erstellung des Raumordnungsplans.

Wir möchten daran erinnern, dass das Ministerium für Bauwesen, Verkehr und Infrastruktur im März letzten Jahres eine öffentliche Ausschreibung für Beratungsleistungen zum Projekt des Wiederaufbaus der 93 Kilometer langen Bahnstrecke Pančevački-Brücke – Pančevo Glavna – Vršac – Rumänische Grenze veröffentlicht hat. Übrigens wurde die gleiche öffentliche Ausschreibung bereits vor drei Jahren veröffentlicht.

Wie bereits erwähnt, soll das Projekt mit einem Darlehen in Höhe von insgesamt 102 Millionen Euro finanziert werden, das Serbien von der Internationalen Bank für Wiederaufbau und Entwicklung (IBWE) und der französischen Entwicklungsagentur (AFD) für die Modernisierung des serbischen Eisenbahnsektors erhalten hat. Diese Strecke ist Teil der Bahnlinie 107 Belgrad Zentrum – Pančevo Glavna – Vršac – Rumänische Grenze (Stamora Moravita), die laut europäischem Abkommen eine der wichtigsten internationalen Bahnstrecken ist und die paneuropäischen Verkehrskorridore X und VII mit dem paneuropäischen Korridor IV im rumänischen Abschnitt verbindet.

Bahnhof Vršac (FotoDejan Aleksić)Bahnhof Vršac

Die Bahnstrecke ist derzeit auf dem Abschnitt Belgrad Zentrum – Pančevo Glavna zweigleisig, auf dem Abschnitt Pančevo Glavna – Vršac – rumänische Grenze hingegen eingleisig und für eine Höchstgeschwindigkeit von 80–120 km/h ausgelegt. Das Projekt zum Bau des zweiten Gleises auf dem Abschnitt Pančevački-Brücke – Pančevo Glavna wurde 2017 mit einem Darlehen der Russischen Föderation und einer Kofinanzierung aus dem serbischen Haushalt in Höhe von 89,9 Millionen US-Dollar abgeschlossen.

Darüber hinaus ist nur der Abschnitt Belgrad Zentrum – Pančevo Varoš elektrifiziert. Die geplante Modernisierung der Bahnstrecke umfasst die Strecke ab der Pančevački-Brücke am Beginn der Weiche Nr. 11, bei Kilometer 5+145 bis zur rumänischen Grenze bei Kilometer 98+314, einschließlich der Verbesserung von Streckenabschnitten für eine Geschwindigkeit von bis zu 160 km/h.

Wie bereits bekannt gegeben, wird der neue Bahnhof Pančevo Banat gebaut. Die modernisierte Strecke soll daher von Pančevo Glavna bis zum neuen Bahnhof Pančevo Banat zweigleisig und von dort bis zur Staatsgrenze zu Rumänien eingleisig verlaufen.

Der Bau des neuen Bahnhofs Pančevo Banat, der den Bedürfnissen der lokalen Industrie gerecht werden soll, ist nach dem Knotenpunkt geplant, an dem die Bahnstrecke Beli Potok – Vinča – Pančevo Glavna auf die Bahnstrecke Richtung Vršac trifft. Das Projekt umfasst außerdem den Bau neuer Depots für schwere Nutzfahrzeuge, voraussichtlich an den Bahnhöfen Pančevo Glavna und Vršac.
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