Pančevo-Brücke steht auf der Tagesordnung der Stadtverordnetenversammlung – Wiederaufbau steht seit 20 Jahren aus
(Fotolunja/shutterstock)
Wie es in dem Dokument heißt, besteht das Ziel des Plans darin, „die Qualität der Straßen- und Schieneninfrastruktur zu verbessern, um das Niveau der Verkehrssicherheit zu erhöhen und einen schnelleren und besseren Personen-, Schienen-, Güter- und Güterverkehr auf der Pančevo-Brücke zu erreichen“.
Der Beschlussentwurf der Belgrader Versammlung, der von den Stadträten diskutiert wird, sieht vor, dass die Finanzierung des detaillierten Regulierungsplans vom öffentlichen Unternehmen JP Putevi Srbije übernommen wird, während das Belgrader Stadtplanungsinstitut zwölf Monate Zeit hat, um die notwendige Dokumentation zu entwickeln.
Die Wiederaufbau-Saga seit 2006
Bereits 2006 wurden zahlreiche Schäden an der Betonkonstruktion festgestellt. Die Stadtverwaltung begann daraufhin, die Verkehrsführung während der Bauarbeiten zu planen.
Die nächste Phase der Wiederaufbau-Saga begann 2014 mit der Eröffnung der Zemun-Borča-Brücke (Pupin-Brücke). Der damalige Belgrader Bürgermeister Siniša Mali und Stadtmanager Goran Vesić kündigten an, dass die Pančevo-Brücke als Nächstes saniert werden solle, sobald der Schwerlastverkehr auf die neue „Chinesische Brücke“ verlegt sei. Laut der Nachrichtenagentur Beta bekräftigte Mali 2017, dass diese Brücke Priorität beim Wiederaufbau habe.
Der Wiederaufbau begann jedoch erst 2021, als sich die Situation durch die Aussage des Direktors der serbischen Straßenbehörde, Zoran Drobnjak, schlagartig änderte.
- Die Pančevo-Brücke ist sehr alt, jedes Teil der Brücke ist problematisch, einschließlich der Pfeiler und des Fundaments selbst. Wir sollten kein Geld für eine Sanierung verschwenden, da dies unmöglich ist. Wenn eine Brücke wie die Pančevo-Brücke über 60 Jahre alt ist, wird sie nur sehr selten saniert. Wir haben dies an der Gazela-Brücke getan, die 30 Jahre alt war, und es kostete 55 Millionen Euro, da es weder eine Alternative noch Platz für eine neue Brücke gab. Wir brauchen mehr Fachkräfte, Baumaschinenführer und Handwerker, die während des Baus von Straßeninfrastruktur und Brücken vor Ort sind - betonte Drobnjak damals in einer Stellungnahme gegenüber Mondo.
Kosten für den Wiederaufbau und die Brücke über die Ada Huja
Drobnjak schätzte vor fünf Jahren die Kosten für den Neubau der Brücke auf rund 200 Millionen Euro, während inoffizielle Schätzungen zwischen 70 und 100 Millionen Euro lagen. Dabei sind die Kosten für den Bau neuer Zufahrtsrampen noch nicht berücksichtigt, die die Gesamtkosten des Projekts sicherlich erheblich erhöhen werden.
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