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IWF: Belgrad zählt zu den Risiken für Serbiens Finanzstabilität

Quelle: Biznis&Finansije Dienstag, 16.06.2026. 12:51
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Podeli
(FotoMikhail Markovskiy/shutterstock.com)
Der Exekutivrat des Internationalen Währungsfonds (IWF) hat erklärt, dass die serbische Wirtschaft zwar Widerstandsfähigkeit zeige, jedoch Risiken bestünden, die die fiskalische Stabilität des Landes gefährden könnten.

Im Bericht zur dritten Überprüfung der bestehenden Vereinbarung mit Serbien (Instrument zur politischen Koordinierung – PCI) weist der IWF laut Beta darauf hin, dass die fiskalischen Risiken in Serbien erhöht seien und nicht nur auf den Energieschock, sondern auch auf den Druck im Zusammenhang mit den Staatsschulden der serbischen Staatsschulden (PE Roads of Serbia) und der Stadt Belgrad zurückzuführen seien.

Der IWF ist der Ansicht, dass die Einhaltung der Drei-Prozent-Grenze für das Haushaltsdefizit die Umsetzung von Notfallplänen erfordern könnte. Diese beinhalten die Rationalisierung der laufenden Ausgaben und die strikte Priorisierung von Investitionsprojekten.

Es wird betont, dass die Schulden der Staatsschulden der serbischen Staatsschulden durch eine strengere Ausgabenkontrolle dauerhaft beglichen werden müssten. Zudem sei eine dringende Überprüfung der Finanzlage der Stadt Belgrad erforderlich, um die fiskalischen Risiken vor dem nächsten Haushaltszyklus zu mindern.

Der IWF fordert Maßnahmen zur Stärkung der Finanzlage staatlicher Energieunternehmen, um Spielraum für notwendige Investitionen zu schaffen und fiskalische Risiken zu reduzieren.

Es wird empfohlen, die Restrukturierung von Elektroprivreda Srbije (EPS) zu beschleunigen. Dies umfasst eine zeitnahe Rationalisierung der Belegschaft und die Stärkung der Unternehmensführung im Vorfeld geplanter Großinvestitionen.

Ein weiteres Problem ist laut IWF die chronische Nichtzahlung von Energierechnungen, insbesondere durch staatliche Unternehmen und Kommunen. Diesem Problem muss entschieden entgegengewirkt werden, um die finanzielle Stabilität des Sektors zu gewährleisten.

Alle Maßnahmen zur Abmilderung der Auswirkungen des Energiepreisschocks sollten, wie der IWF betont, zeitlich befristet und zielgerichtet sein. Die jüngste Senkung der Kraftstoffsteuer sollte daher bis Juli 2026 schrittweise zurückgenommen werden, sofern die Ölpreise stabil bleiben.

Sollte der Druck auf den Energiemarkt anhalten, wird empfohlen, zusätzliche Hilfen gezielt an bedürftige Haushalte zu vergeben.
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