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Gebühren für Kartenzahlungen ändern sich - Sowohl für ausländische als auch für in Serbien ausgestellte Karten

Quelle: N1 Sonntag, 14.06.2026. 18:34
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Podeli
Abbildung (FotoPressmaster/shutterstock.com)Abbildung
Bislang waren die Gebühren für Interbankenzahlungen mit in Serbien ausgestellten Karten gesetzlich geregelt. Mit der neuen Gesetzesänderung, deren Entwurf von der Serbischen Nationalbank veröffentlicht wurde, wird die Gebührenbegrenzung nun auch für im Ausland ausgestellte Karten eingeführt, sofern diese in Serbien zum Bezahlen verwendet werden.

Mit Inkrafttreten des Gesetzes über Interbankengebühren Ende 2018 wurde in Serbien erstmals die Höchsthöhe der Gebühren begrenzt. Diese Gebühren, die zwar zwischen Banken erhoben werden, waren praktisch im Preis der Waren für alle Verbraucher enthalten. Damals galt das Gesetz ausschließlich für Karten von Banken mit Sitz in Serbien.

Mit dem neuen Gesetzesentwurf, dessen öffentliche Anhörung bis zum 11. Juni dauerte, wird die Gebührenbegrenzung nun auch auf im Ausland ausgestellte Karten ausgeweitet, sofern diese in Serbien zum Bezahlen im Einzelhandel oder auf lokalen Verkaufswebseiten eingesetzt werden.

Laut Gesetz darf die Interbankengebühr für Debitkartentransaktionen in Serbien maximal 0,2 % des Transaktionswerts und für Kreditkartentransaktionen maximal 0,3 % betragen.

Diese Prozentsätze gelten nun auch für im Ausland ausgestellte Karten: Bei Zahlung mit einer Debitkarte (die den Betrag sofort vom Konto abbucht) beträgt die Gebühr 0,2 % des Transaktionsbetrags, bei Zahlung mit einer ausländischen Kreditkarte 0,3 %.


Wie viel wird in Serbien mit ausländischen Karten bezahlt?

Laut Daten des Nationalen Statistikamtes (NBS) wurden im Jahr 2025 in Serbien 80,5 Milliarden Dinar an Geldautomaten mit ausländischen Karten (ausgestellt von Banken und anderen Emittenten im Ausland) abgehoben, verteilt auf 3,3 Millionen Transaktionen. An Verkaufsstellen wurden im Jahr 2025 über POS-Terminals Waren und Dienstleistungen im Gesamtwert von 211,26 Milliarden Dinar mit ausländischen Karten bezahlt, verteilt auf 59 Millionen Transaktionen.
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