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Rumänien stimmt dem geplanten serbischen Pumpspeicherkraftwerk Đerdap 3 grundsätzlich zu, analysiert es aber noch

Quelle: eKapija Freitag, 12.06.2026. 11:50
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(FotoErich Westendarp from Pixabay)
Die rumänische Regierung befindet sich in der Phase einer ressortübergreifenden Bewertung des Wasserkraftprojekts „Iron Gates 3“ (Đerdap 3), eines der potenziell größten Energieprojekte in Südosteuropa. Dies berichtete Romania Insider unter Berufung auf die Antwort der rumänischen Regierung auf eine Anfrage von Economica.net.

Laut der rumänischen Regierung umfasst die Bewertung des Projekts verschiedene Aspekte, darunter die wirtschaftlichen Auswirkungen, die Folgen für das rumänische Energiesystem sowie die Umweltauswirkungen. Rumänien sei grundsätzlich offen für die Umsetzung des Projekts, befinde sich aber noch in der Analysephase.

Wie eKapija letzte Woche berichtete, hat die US-Botschaft in Belgrad eine öffentliche Ausschreibung zur Interessenbekundung für den Bau des Pumpspeicherkraftwerks „Iron Gates 3“ (Đerdap 3) veröffentlicht. Dies stellt einen neuen Schritt in der Entwicklung eines Projekts dar, das in der Region bereits seit Längerem diskutiert wird.

Das Projekt basiert auf der zwischenstaatlichen Zusammenarbeit. Laut rumänischen Medien diskutieren die Bürger Serbiens und Rumäniens bereits über die möglichen ökologischen Folgen und die Auswirkungen auf die bestehenden Wasserkraftwerke am Djerdap.

Die geplante Kapazität des Kraftwerks beträgt rund 2.400 MW, mit der Möglichkeit, weitere 400 MW aus erneuerbaren Energien wie Wind- und Solarenergie zu gewinnen. Die Investitionssumme wird auf etwa 2,63 Milliarden Euro geschätzt, die Fertigstellung ist für 2038 geplant.

Es sei daran erinnert, dass bereits einige internationale Unternehmen, darunter Bechtel, das an den vorbereitenden technischen Studien beteiligt war, Interesse an dem Projekt bekundet hatten.

Gleichzeitig prüfen die rumänischen Behörden die möglichen Auswirkungen des Projekts auf den Betrieb der bestehenden Wasserkraftwerke Iron Gates 1 und Iron Gates 2 (Đerdap 1 und 2), die Rumänien und Serbien seit der Zeit des sozialistischen Jugoslawien und Rumäniens gemeinsam betreiben. Dies trägt zusätzlich zur Komplexität der Bewertung bei.

B. P.
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