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Belgrader Projekt aus den 1970er Jahren findet endlich sein Ende – Ein neuer Bahnhof der BG Voz soll in Karaburma gebaut und vernachlässigte Tunnel saniert werden; Arbeiten im Wert von 22,2 Millionen Euro

Quelle: eKapija Dienstag, 09.06.2026. 10:03
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Vorentwurf (FotoProject biro Utiber, Saobraćajni institut CIP)Vorentwurf
Die serbische Eisenbahninfrastrukturgesellschaft hat beim Umweltministerium einen Antrag auf eine Entscheidung über die Notwendigkeit einer Umweltverträglichkeitsprüfung für die phasenweise Umsetzung des Projekts zum Bau des Bahnhofs Karaburma für die BG-Voz-Stadtbahn und der Bahnstrecke von den Tunnelröhren in Vračar bis zum zukünftigen Bahnhof gestellt.

Dies ist eines der Schlüsselprojekte der geplanten Linie 3 des BG-Voz-Systems, die Makiš mit der Pančevački-Brücke verbinden soll. Der neue Bahnhof Karaburma wird deren Endpunkt im Nordosten Belgrads darstellen.

Der Vorentwurf für den Bahnhof Karaburma wurde vom Planungsteam des Unternehmens Projekt biro Utiber und des Verkehrsinstituts CIP erstellt. Ziel war es, wie bereits erwähnt, die räumlichen Möglichkeiten für die Umsetzung des Projekts gemäß der geltenden Planungsdokumentation zu prüfen.

Laut Vorentwurf werden die Baukosten des Bahnhofs auf 2,61 Milliarden Dinar, umgerechnet etwa 22,2 Millionen Euro, geschätzt.

Das Projekt sieht den Bau einer kompletten Eisenbahninfrastruktur im Bereich zwischen der Pančevački-Brücke und den bestehenden, ungenutzten Karaburma-Tunnelröhren vor, die vom Vračar-Tunnel abzweigen. Der neue Bahnhof wird an das bestehende Eisenbahn-, Straßen- und Versorgungsnetz angebunden. Eine gute Integration mit der zukünftigen U-Bahn-Station Karaburma ist ebenfalls geplant. Dies dürfte die einzige Verbindung der zukünftigen ersten U-Bahnlinie mit der Stadtbahn sein, da der Bau des BG-Voz-Bahnhofs auf dem Viadukt über dem Messegelände eingestellt wurde.

Der Bahnhof wird in der ersten Phase über drei Ein- und Ausstiegsgleise verfügen. Später können zwei weitere Gleise und ein zusätzlicher Bahnsteig hinzugefügt werden. Insgesamt sind in den verschiedenen Bauphasen des Komplexes fünf Gleise geplant.

Die Bahnsteige werden 220 Meter lang sein, und die geplante Zuggeschwindigkeit auf diesem Abschnitt beträgt bis zu 80 Kilometer pro Stunde. Vom Vračar-Tunnel zum Bahnhof ist ein neuer, etwa 1,4 Kilometer langer Streckenabschnitt geplant.


Die Tunnel warten seit Jahrzehnten auf Züge

Ein besonderer Teil des Projekts betrifft die Sanierung der Karaburma-Tunnel, die in den 1970er- und 1990er-Jahren gebaut, aber nie in Betrieb genommen wurden.

Die linke Tunnelröhre ist 675 Meter lang und wurde zwischen 1975 und 1977 errichtet. Die rechte Röhre, fast 687 Meter lang, entstand von 1996 bis 1998.

Obwohl Experten beide Bauwerke als grundsätzlich in gutem Zustand und ohne gravierende Verformungen einstuften, wurde festgestellt, dass sie unter einem erheblichen Problem mit Grundwassereintritt leiden. Die Tunnel wurden ohne ausreichende Abdichtung gebaut, und an den Arbeitsfugen wurden starke Leckagen festgestellt.

In einigen Abschnitten der linken Tunnelröhre, insbesondere in den im offenen Bauverfahren errichteten Bereichen, wurden erhebliche Betonschäden und korrodierte Bewehrung festgestellt, die eine umfassende Sanierung erfordern.

Das Projekt sieht den Bau eines Abdichtungs- und Entwässerungssystems sowie die Lösung des Problems der Ableitung großer Mengen an Sickerwasser und Grundwasser vor. Die Dokumentation schließt den Bau einer speziellen Wasseraufbereitungsanlage zur Wasseraufbereitung und -förderung nicht aus.


Bahnhof mit Gewerbeflächen

Das Bahnhofsgebäude wird zwischen den Gleisen und der Zufahrtsstraße, in unmittelbarer Nähe der geplanten U-Bahnhof, errichtet. Geplant ist ein ebenerdiges Gebäude mit den Maßen 13 x 83 Meter und einer Bruttogeschossfläche von ca. 1.089 Quadratmetern.

Das Gebäude wird Fahrgast-, Verwaltungs- und Technikbereiche sowie Gewerbeflächen, darunter Einzelhandels- und Gastronomiebetriebe, umfassen.

Aufgrund der Komplexität des Projekts ist eine phasenweise Umsetzung vorgesehen, wobei jede Phase eine separate Funktionseinheit darstellt. Die Reihenfolge der einzelnen Phasen wird in den nachfolgenden Planungsphasen festgelegt.

Im Februar letzten Jahres kündigte das Sekretariat für Stadtplanung und Bauwesen eine öffentliche Präsentation des Stadtplanungsprojekts an, um das öffentliche Interesse am Bau des Bahnhofs Karaburma der BG Voz mit der dazugehörigen Bahninfrastruktur im Gebiet der Gemeinde Palilula zu ermitteln.

Derzeit verkehrt die BG Voz auf vier Linien (Linie 1 Batajnica–Ovča, Linie 2 Resnik–Ovča, Linie 5 Mladenovac–Ovča und Linie 6 Lazarevac–Ovča). Auf dem Streckenabschnitt von Makiš entlang der bestehenden Bahntrasse durch den Tunnel unter Cerak bis zur Pančevački-Brücke, dem neuen offiziellen Standort (Bahnhof Karaburma), ist die Einführung der Linie 3 der BG Voz geplant.

I. Ž.
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Opis:
Stanična zgrada prostiraće se na oko 1.100 m2 i ona će se nalaziti između železničkih koloseka i planirane pristupne saobračajnice uz koju će se nalaziti stanični plato železničke i planirani stanični plato metro stanice

U neposrednoj blizini stanične zgrade i staničnog platoa, planiran je parking za službeno osoblje i zaposlene u stanici, kao i parking tipa "park and ride" za putnike i korisnike železničkih usluga.

U kompleksu stanice planirana je izgradnja ukupno tri perona dugih oko 220m i širokih između 8 i 8,6 m. Na perone će se izlatiti preko vestibila kojim će biti povezan stanični plato sa peronom 1 sa koga je organizovan pristup pothodniku.

U stanici Karaburma u prvoj fazi predviđeno je formiranje tri prijemno-otpremna koloseka, kao i omogućavanje kasnije izgradnje dva dodatna koloseka i jednog perona, tj. ukupno pet koloseka kroz različite faze realizacije. Dužina koloseka od tunela Vračar do stanice Karaburma iznosi 1.400 m, od čega je dužina trase u tunelu 675 m.
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Investicije na lokaciji:

2023 - 2026.

Izgradnja stanice

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