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Modernisierung des Zollsystems ist der Grund für das stundenlange Warten der Lkw an der Grenze

Quelle: N1 Dienstag, 02.06.2026. 13:59
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Podeli
Abbildung (FotoChameleonsEye/shutterstock.com)Abbildung
Nachdem Lkw-Fahrer, die 17 Stunden in Warteschlangen an der Grenze zu Kroatien ausharrten, sich an N1 gewandt hatten, erklärte das kroatische Innenministerium, die erhöhten Wartezeiten im Güterverkehr an einigen Grenzübergängen in den letzten Tagen seien nicht auf die Arbeit der Grenzpolizei, sondern auf die Modernisierung des Zollsystems und die damit verbundenen Schwierigkeiten bei den Zoll- und Speditionsverfahren zurückzuführen.

- Nach der Modernisierung läuft der Güterverkehr wieder, wenn auch langsam, und Fahrzeuge mit ordnungsgemäß bearbeiteten und bestätigten Dokumenten werden durchgelassen. Die genannten Wartezeiten werden nicht durch den Betrieb des Ein- und Ausreisesystems (EES) oder die Grenzkontrollen der Polizei verursacht, sondern hängen primär mit Verfahren im Zuständigkeitsbereich der Zoll- und Speditionsdienste zusammen - heißt es in der gegenüber N1 abgegebenen Erklärung.

Das Unternehmen JP Putevi Srbije meldete heute Morgen, dass Lkw an den Grenzübergängen Batrovci und Bačka Palanka in Richtung Kroatien sechs Stunden und an den Übergängen Sid und Bezdan vier Stunden gewartet hätten. Lkw-Fahrer Aleksandar Jovanović berichtete heute Morgen gegenüber N1, dass er bereits seit fast 17 Stunden warte und sich zweieinhalb Kilometer vor der Ausfahrt Sid in einer Schlange auf der Autobahn befinde.

- Viele Kollegen waren vor mir hier. Sie warten wegen einer Systemumstellung, die an das europäische System angeglichen wird. Offiziell heißt es, das System funktioniere, aber die Realität sieht anders aus. Wir haben die Viber-Gruppen der Lkw-Fahrer verfolgt und festgestellt, dass in den letzten 16 Stunden schätzungsweise nur etwa 20 Lkw die Grenze passiert haben - sagte er.

Jovanović fügte hinzu, er habe von einem Kollegen gehört, dass der Zollbeamte gesagt habe, das neue Zollsystem erkenne die von der Spedition erstellten Dokumente nicht an.
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