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Eigentümer von Euronews kaufen N1, Nova S und ein Dutzend weitere regionale Medien für 30 Millionen Euro?

Quelle: Raskrikavanje/N1 Freitag, 15.05.2026. 09:27
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(FotoRasulov/shutterstock.com)
Das Portal Raskrikavanje berichtete, dass die United Group plant, ihr Mediengeschäft an den luxemburgischen Fonds European Future Media Investments (EFMI) zu verkaufen, der von der portugiesischen Investmentgruppe Alpac Capital unterstützt wird.

Wie Raskrikavanje schreibt, soll der Fonds laut der noch nicht unterzeichneten Vertragsfassung, die dem Portal vorliegt, lediglich 30 Millionen Euro für mehrere Fernsehsender und Medien in der Region zahlen, darunter N1, Nova S sowie Medien in Montenegro, Slowenien und Bosnien und Herzegowina.

- Zwei luxemburgische Unternehmen haben sich auf den Verkauf von Adria News geeinigt, dem das regionale Mediennetzwerk N1 und Nova sowie eine Reihe verbundener Unternehmen in Serbien, Bosnien und Herzegowina, Kroatien, Slowenien und Montenegro gehören - schreibt Raskrikavanje.

Im Text heißt es weiter, dass, obwohl der Fonds European Future Media Investments S.C.S. (EFMI) aus Luxemburg als offizieller Käufer fungiert, Details aus dem Vertrag, wie beispielsweise Adressen für Mitteilungen und die wichtigsten Ansprechpartner, eindeutig auf die portugiesische Investmentfirma Alpac Capital hinweisen. Pedro Vargas David und Afonso Guerra sind laut Raskrikanje im Vertrag als Ansprechpartner des Käufers aufgeführt.

Wie dieses Portal berichtet, ist Pedro Vargas David der Öffentlichkeit als Direktor der Alpac Capital bekannt, die 2022 die Mehrheitsbeteiligung am paneuropäischen Nachrichtensender Euronews erwarb, der Programme in über zwölf Sprachen ausstrahlt.

Obwohl Euronews Serbia den Namen und das visuelle Erscheinungsbild des paneuropäischen Senders Euronews nutzt, gehört der Fernsehsender nicht dem europäischen Medienhaus. Es handelt sich um ein Franchise-Vertragsmodell, bei dem die Markenrechte an die Arena Channels Group übertragen wurden, die zum staatlichen Telekommunikationsunternehmen Telekom Srbija gehört.

Das Adria News Network, zu dem auch N1 gehört, gab bekannt, dass die Arbeit gemäß den bestehenden redaktionellen Strukturen, Standards und Managementvorgaben wie bisher fortgesetzt wird.

In der Mitteilung hieß es weiter, dass es aufgrund von Spekulationen und Medienberichten über mögliches Investoreninteresse der Unternehmenspolitik von ANN entspreche, Marktspekulationen, Aktionärsgespräche oder potenzielle Transaktionen bis zu einer offiziellen Bekanntgabe nicht zu kommentieren.

Wie N1 berichtete, bedarf der Vertragsabschluss übrigens der Zustimmung des Aufsichtsrats der United Group, der noch nicht getagt hat.
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