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Delta interessiert an der Entwicklung geschlossener Wohnanlagen in Montenegro: Wir sind bereit, schnell zu reagieren, sobald ein geeigneter Standort und ein passendes Projekt gefunden sind

Quelle: eKapija Mittwoch, 13.05.2026. 20:25
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(FotoMedia Biro)
Delta Real Estate sieht Montenegro als potenziellen Markt für zukünftige Investitionen und prüft derzeit verschiedene Standorte für neue Projekte. Die endgültige Entscheidung hänge jedoch von konkreten Bedingungen und Investitionsmöglichkeiten ab, erklärte Angelina Nekić, Direktorin und Vizepräsidentin von Delta Real Estate, gegenüber eKapija.

Sie betonte, dass das Unternehmen seit über 35 Jahren als regionaler Investor tätig sei und Projekte wie der Delta District in Belgrad, der das InterContinental Hotel, Wohn- und Geschäftsbereiche vereint, sowie Delta Land, ein geschlossenes Wohnkonzept, starkes Marktpotenzial und großes Interesse bei Käufern gezeigt hätten.

- Solche Projekte verdienen auch in anderen Großstädten der Region ihren Platz, und wir sind bereit, schnell zu reagieren, sobald sich ein geeignetes Projekt und ein geeigneter Standort bieten - so Nekić.

Auf dem Panel zum Thema regionale Kapitalinvestitionen in Montenegro, das im Rahmen der RE:D-Konferenz stattfand, fügte sie hinzu, dass Montenegro trotz des aktuellen Fokus auf Projekte in Serbien weiterhin als Markt im Blickfeld bleibe.

- Vielleicht konzentrieren wir uns derzeit stärker auf Projekte in Serbien, wo wir in Belgrad und Novi Sad über 400.000 Quadratmeter Fläche errichten. Das heißt aber nicht, dass wir die Möglichkeiten in Montenegro außer Acht lassen - sagte Nekić.

Sie fügte hinzu, dass dies auch Projekte an der montenegrinischen Küste und in Podgorica betreffen könnte.

- Auch in Podgorica sehe ich Potenzial für das Konzept der geschlossenen Wohnanlagen. Wir haben verschiedene Standorte geprüft und befinden uns noch in der Entscheidungsphase. Sobald eine Transaktion abgeschlossen ist, wird die Öffentlichkeit davon erfahren. Die Küste ist äußerst interessant, und wir möchten etwas Authentisches, Mediterranes bieten, das diese Region verlangt - so Nekić.

Der Präsident des Verbandes der Manager Montenegros, Budimir Raičković, betonte, dass Montenegro durch gemeinsame regionale Veranstaltungen und Wirtschaftsevents als Investitionsstandort stärker beworben werden könne.

- Durch solche Konferenzen haben wir die Chance, Investoren ein klares Signal zu senden: Montenegro hat Potenzial und ist offen für qualitativ hochwertige Projekte - betonte Raičković.

Adnan Bajramović, Inhaber der ALK Group, erklärte, die Herausforderungen im Geschäftsumfeld seien in der gesamten Region ähnlich, doch Montenegros Weg nach Europa sei ein wichtiges Signal für Investoren. Er hob hervor, wie wichtig es sei, dass sich Investoren an der Erstellung von Regulierungen beteiligen und deren effektive Umsetzung sicherstellen, da administrative Langsamkeit weiterhin eines der größten Hindernisse für schnellere Investitionen darstelle.

- Es ist sehr wichtig, dass wir als Investoren uns mit den Details auseinandersetzen. Der EU-Beitritt Montenegros ist für uns alle und auch für die Länder der Region von großer Bedeutung. Ich bin überzeugt, dass danach alle anderen Staaten der Region der EU beitreten werden. Wir müssen voranschreiten, arbeiten und die gesteckten Ziele erreichen - schloss Bajramović.
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