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Deutliche Erweiterung der Metalllagerstätte bei Ljubovija – Australisches Unternehmen bestätigt große Reserven im Bobija-Projekt

Quelle: eKapija Mittwoch, 13.05.2026. 10:40
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(Fotohecke61/shutterstock.com)
Das australische Unternehmen Middle Island Resources hat nach den jüngsten Ergebnissen von Oberflächenprobenahmen im Projekt Bobija eine große polymetallische Lagerstätte in Westserbien bestätigt. Die Probenahmen ergaben signifikante Konzentrationen von Silber, Blei, Zink und Antimon. Laut Unternehmensangaben erstreckt sich das mineralisierte System am Standort Tisovik über ein Profil von etwa sechs Kilometern Länge.

Das Projekt Bobija umfasst eine Fläche von 208 Quadratkilometern und liegt rund 100 Kilometer südwestlich von Belgrad, in der Nähe von Ljubovija. Das Unternehmen konzentrierte seine Untersuchungen auf das Gebiet um die ehemalige historische Barytmine, wo drei wichtige Anomalienzonen registriert wurden: Tisovik, Crvene Stene und Kozila.

Der Geschäftsführer des Unternehmens, Peter Spears, erklärte, diese Ergebnisse verdeutlichten die neue Dimension des Projekts Bobija und zeigten, dass Tisovik ein bedeutendes polymetallisches System vom Typ der Karbonat-Ersetzung (CRD) darstellt. Diese Art der Mineralisierung ist weltweit für die Bildung großer und hochwertiger Erzkörper bekannt.

Die jüngste Probenahmekampagne ergab hohe Konzentrationen an Oberflächenmetallen:

  • Bodenproben: Die maximal gemessenen Werte erreichten 7,1 g/t Silber, 4.685 ppm Blei, 969 ppm Zink und 1.049 ppm Antimon.
  • Gesteinsproben und Aufschlüsse: Am Standort Kozila wurden bis zu 12,0 g/t Silber und bis zu 2,85 % Antimon nachgewiesen, mit einer deutlich sichtbaren Mineralisierung von Stibnit (dem wichtigsten Antimonerz).

Das Vorhandensein von Antimon löste im Management besonderen Optimismus aus, da dieses Metall derzeit als kritischer Rohstoff von außergewöhnlicher strategischer Bedeutung auf dem Weltmarkt gilt.

Ende letzten Jahres übernahm Middle Island Resources das Unternehmen Konstantin Resources und erwarb damit 14 Explorationslizenzen mit einer Gesamtfläche von 62.000 Hektar. Damit zählt das Unternehmen zu den größten Mineralressourcenexplorationsunternehmen Serbiens. Neben Bobija umfasst das Portfolio des Unternehmens in dem Land auch die frühen Entwicklungsstadien der Projekte Priboj und Timok.

Das Unternehmen weist darauf hin, dass das System noch in verschiedene Richtungen erweiterbar ist. Die nächsten Schritte beinhalten zusätzliche geochemische Probenahmen, Gutachten von Experten vor Ort und die Vorbereitung des Standorts für Tiefbohrungen, um das tatsächliche Untergrundpotenzial zu ermitteln und die offiziellen Ressourcen dieses Beckens zu definieren.
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