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Serbien bereitet sich auf den Einsatz von grünem Wasserstoff in Industrie und Verkehr - Projekt für eine Demonstrationsanlage zur Produktion und Speicherung wird ebenfalls entwickelt

Quelle: eKapija Dienstag, 17.03.2026. 14:54
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Abbildung (Fotoakitada31/Pixabay)Abbildung
Serbien hat Wasserstoff in seiner Energieentwicklungsstrategie bis 2040 als eine der Energiequellen anerkannt und arbeitet derzeit an einem Programm für dessen Entwicklung im Land, betonte die Ministerin für Bergbau und Energie, Dubravka Đedović Handanović. Der Staat sehe, so die Ministerin, Anwendungsmöglichkeiten für grünen Wasserstoff im Industrie- und Verkehrssektor.

Bei der Eröffnung der internationalen Konferenz „Grüner Wasserstoff als Fahrplan für die Energiewende“ wies sie darauf hin, dass Serbien an der Ausarbeitung eines Rechtsrahmens arbeite und dabei auf die Unterstützung der Europäischen Union setze.

- Das Projekt ‚Strategie zur Entwicklung von grünem Wasserstoff und Beseitigung regulatorischer Hindernisse‘ wurde im Rahmen des EU-Programms genehmigt. Wir arbeiten derzeit an der Entwicklung eines Wasserstoffentwicklungsprogramms, aber, wie bereits erwähnt, auch an einer umfassenden Strategie. Ziel dieses Prozesses ist die Schaffung eines modernen Rechtsrahmens, der die Produktion, den Transport, die Speicherung und die Nutzung von Wasserstoff abdeckt und gleichzeitig die Einhaltung europäischer Normen und Vorschriften gewährleistet - betonte Đedović Handanović.

Sie betonte außerdem, dass parallel zur Entwicklung von Regulierungen auch an der Praxis gearbeitet werden müsse.

- In diesem Sinne haben wir mit der Entwicklung von Pilotprojekten begonnen, die es ermöglichen sollen, praktische Erfahrungen zu sammeln und die nationalen Kapazitäten auszubauen. Mit Unterstützung der Europäischen Union wird am Vinca-Institut ein Projekt für eine Demonstrationsanlage zur Produktion und Speicherung von Wasserstoff entwickelt. Dieses Projekt zielt darauf ab, die nationalen Kapazitäten und das Wissen im Bereich der Integration von Wasserstoff in das Stromnetz zu stärken, insbesondere im Hinblick auf den Ausgleich der Stromerzeugung aus fluktuierenden Energiequellen - erklärte sie.
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