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Vučić: Strategische Unternehmen in Serbien werden nicht mehrheitlich in ausländischem Besitz sein

Quelle: Beta Freitag, 13.03.2026. 09:05
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Abbildung (FotoDejan Aleksić)Abbildung
Unternehmen von strategischer Bedeutung für das Land, wie beispielsweise Elektroprivreda Srbije (EPS), werden nicht mehrheitlich in ausländischem Besitz sein, erklärte der serbische Präsident Aleksandar Vučić.

- Wir wollen alles in der Region kaufen, vom kroatischen über den bosnisch-herzegowinischen bis hin zum montenegrinischen Stromversorger, und zwar zum Höchstpreis - sagte Vučić gegenüber RTS.

Er fügte hinzu, dass einige große Unternehmen, die an Ausländer verkauft worden waren, wieder in einheimischen Besitz übergehen würden.

- Ein Taxiunternehmen muss nicht in öffentlicher Hand sein, sondern befindet sich überall in privater Hand, sei es teilweise in russischem, teilweise in serbischem oder in Drittbesitz. Es handelt sich dabei nicht um Unternehmen von strategischer Bedeutung für das Land wie EPS, Telekom oder NIS - so Vučić.

Was die Energie betrifft, so erklärte er, sollte Serbien im Jahr 2041 über ein großes Kernkraftwerk verfügen.

– Ich führe wichtige Gespräche mit dem französischen Energiekonzern EDF über zukünftige Kernkraftwerke, um zu sehen, wie wir die Bevölkerung ausbilden und schulen können. Frankreich bezieht 90 % seiner Energie aus Kernkraftwerken, daher ist klar, dass sie keine Probleme mit Strom und künstlicher Intelligenz haben. Deshalb müssen wir uns auf die Zukunft vorbereiten - sagte Vučić.

Bezüglich des Ölpreises und der Preise für Ölderivate sagte er, der Staat werde den Ölkonzernen Ölderivate aus Rohstoffreserven anbieten, damit Diesel nicht mehr als 210 Dinar pro Liter kostet.

– Wenn wir davon ausgehen, müsste der Dieselpreis bei 246 Dinar pro Liter liegen. Das können wir nicht zulassen, da wir damit die Inflation anheizen würden - sagte Vučić.

Er fügte hinzu, der Staat werde Reserven zu niedrigeren Preisen anbieten, damit die Ölkonzerne eine Gewinnspanne erzielen könnten und es keinen Mangel an Derivaten geben werde, da die Ölreserven nur noch für 93 Tage reichten.

Er wies darauf hin, dass die Verbrauchssteuer laut Gesetz um maximal 20 % gesenkt werden könne, was etwa 15 Dinar entspräche. Diesel müsste demnach 231 Dinar kosten.

- Der Dieselpreis kann höchstens um vier oder fünf Dinar steigen - sagte er und fragte, was zu tun sei, wenn der Ölpreis auf 150 Dollar stiege.
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