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Staatliches Rechenzentrum in Novi Sad geplant – Mögliche Standorte für den Bau werden geprüft

Quelle: eKapija Donnerstag, 12.03.2026. 18:58
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Abbildung (FotoPixabay / Akela999)Abbildung
Gemäß der nationalen Strategie „Serbien 2030“ ist der Bau neuer staatlicher Rechenzentren in Serbien, darunter in Novi Sad und Niš, sowie der Ausbau bestehender Kapazitäten in Belgrad und Kragujevac vorgesehen. Zur Umsetzung dieses Plans fand im Rathaus von Novi Sad ein Treffen statt, bei dem mögliche Standorte für den Bau des Zentrums erörtert wurden. An dem Treffen nahmen Bürgermeister Žarko Mićin und Vertreter des Amtes für IT und elektronische Verwaltung unter der Leitung von Direktor Mihail Jovanović teil.

Mićin betonte, dass der Ausbau der digitalen Infrastruktur eine der wichtigsten Voraussetzungen für den wirtschaftlichen und technologischen Fortschritt Serbiens sei.

- Unsere Stadt gilt bereits als eines der wichtigsten IT-Zentren der Region und ist seit Jahren ein Vorreiter in der Entwicklung dieser Branche. Die Bereiche Informationstechnologie und Künstliche Intelligenz sind die Sektoren, in denen Novi Sad heute nicht nur in Serbien, sondern auf dem gesamten Balkan und damit in der gesamten Region führend und bekannt ist. Ich bin überzeugt, dass Novi Sad als Stadt mit einem stark entwickelten IT-Sektor, einer Technischen Fakultät mit über 17.000 Studierenden, einem Wissenschafts- und Technologiepark sowie zahlreichen Ingenieuren, Startups und Technologieunternehmen maßgeblich zur Erreichung der Ziele der nationalen Strategie für digitale Entwicklung beitragen wird - sagte Mićin.

Mihailo Jovanović, Direktor des Amtes für IT und elektronische Vewaltung, betonte, dass der Bau des staatlichen Rechenzentrums in Novi Sad ein wichtiger Schritt zur Stärkung der digitalen Souveränität Serbiens und zugleich ein zusätzlicher Anreiz für die Entwicklung der Technologiebranche, die wissenschaftliche Forschung und neue Investitionen in diesem Sektor sei.

- Das staatliche Rechenzentrum in Kragujevac ist bereits heute der sicherste Ort für die Speicherung und Verarbeitung von Daten in der Region und eine der tragenden Säulen der digitalen Transformation Serbiens. In der kommenden Zeit wird die Kapazität des Zentrums deutlich erweitert, wodurch zusätzlicher Speicherplatz für die Speicherung und Verarbeitung von Daten sowohl inländischer Institutionen als auch internationaler Unternehmen geschaffen wird. Die Entwicklung dieser Infrastruktur bildet die Grundlage für die Anwendung moderner Technologien, insbesondere im Bereich der künstlichen Intelligenz, die im nächsten Jahrzehnt einer der Haupttreiber der wirtschaftlichen und technologischen Entwicklung sein wird - sagte Jovanović.
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