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Deutsches Unternehmen Carl Kühne erwägt die Eröffnung eines neuen Werks in Serbien

Quelle: eKapija Dienstag, 10.03.2026. 11:05
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Abbildung (FotoMax Maier/shutterstock.com)Abbildung
Landwirtschaftsminister Dragan Glamočić erörterte mit Vertretern des deutschen Unternehmens Carl Kühne die Möglichkeiten neuer Investitionen in Serbien, darunter den Bau einer Gemüseverarbeitungsanlage und die Erweiterung der bestehenden Produktion.

Bei einem Treffen im Ministerium, an dem auch der Geschäftsführer des Unternehmens, Josef Sebastian Kaindl, teilnahm, wurde betont, dass die potenzielle Investition die Produktionskapazitäten deutlich erweitern und die heimische Agrarproduktion noch besser mit der modernen Verarbeitungsindustrie verknüpfen könnte.

Glamočić wertete das Interesse des deutschen Unternehmens als Indiz dafür, dass Serbien über einen stabilen und vielversprechenden Agrarsektor sowie über Potenzial für neue Investitionen verfüge.

- Wir haben konkrete Schritte besprochen, die den Ausbau der Produktionskapazitäten und die Stärkung der Verbindungen zwischen der heimischen Agrarproduktion und der modernen Verarbeitungsindustrie ermöglichen würden. Dies ist ein wichtiger Schritt zur Entwicklung unseres Agrarsektors und eröffnet neue Chancen für die heimischen Erzeuger - so der Minister.

Ihm zufolge könnte die neue Gemüseverarbeitungsanlage zur Stärkung des serbischen Exportpotenzials und zur Schaffung neuer Arbeitsplätze beitragen.

Das in Hamburg ansässige Unternehmen Carl Kühne zählt zu den führenden europäischen Herstellern von Essig, Essiggurken, Senf und Saucen. Seit 2017 ist es in Serbien mit einer Repräsentanz in Sremska Mitrovica vertreten und arbeitet mit lokalen Zulieferern zusammen, die auf großen Flächen Essiggurken, Paprika und Meerrettich für den Export produzieren.

Im Rahmen des Treffens wurden die Ergebnisse der bisherigen Zusammenarbeit mit den serbischen Produzenten vorgestellt. Besonders hervorgehoben wurde das Beispiel eines Zulieferers aus Mandjelos bei Sremska Mitrovica, der auf mehreren Hektar Essiggurken anbaut und die Produktion von Paprika und Meerrettich ausweiten möchte.

Ein weiteres Thema war die Sicherstellung von Saisonarbeitskräften aus dem Ausland angesichts des Arbeitskräftemangels während der Erntesaison. Unternehmensvertreter erklärten, dass sie neben ihren 25 Festangestellten über hundert Saisonarbeiter benötigen.

Es wurde vereinbart, die Gespräche über die zukünftige Zusammenarbeit fortzusetzen und dass Minister Glamočić während der kommenden Erntesaison den landwirtschaftlichen Betrieb einer der Kooperativen besuchen wird.
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