EPS-Direktor kündigt neue Investitionen in Höhe von 1,2 Milliarden Euro in erneuerbare Energien an
Quelle: Beta
Dienstag, 03.03.2026.
14:30
Dienstag, 03.03.2026.
14:30
EEPS investiert in erneuerbare Energien (FotoeKapija)
Die guten Geschäftsergebnisse und der erzielte Gewinn der letzten drei Jahre sind ein Indikator für den eingeschlagenen Weg von Elektroprivreda Srbije (EPS). Dieser Weg ist geprägt von intensiven Investitionen, der Diversifizierung des Produktionsportfolios und der Bereitschaft zur Einführung neuer Technologien, erklärte der Geschäftsführer des Unternehmens, Dušan Živković, auf dem Kopaonik Business Forum.
EPS plant, in den nächsten drei Jahren rund 1,2 Milliarden Euro in neue Produktionskapazitäten für erneuerbare Energien zu investieren.
- Die guten Finanzergebnisse und die Reduzierung der Unternehmensverschuldung um ein Drittel haben die Voraussetzungen dafür geschaffen, dass neue Investitionen realistisch und ohne große Belastung für das Unternehmen realisierbar sind - sagte Živković bei der Podiumdiskussion „Energie 4.0: Transformation des Systems für eine nachhaltige Wirtschaft“.
Er fügte hinzu, dass neue Projekte geplant seien, vor allem das Pumpspeicherkraftwerk „Bistrica“ und eine Solaranlage mit 1 GW Leistung. „Es gibt aber auch ein Gaskraftwerk in Niš, das nicht nur zur Stärkung der Grundversorgung im Rahmen des Energienetzes beitragen, sondern auch die Diversifizierung der Energiequellen fördern soll.“
- Angesichts der globalen Unsicherheiten ist dies von großer Bedeutung. Wir haben kürzlich offiziell mit der Revitalisierung der Vlasinske-Wasserkraftwerke begonnen, und ich bin stolz darauf, dass wir nach 43 Jahren seit Betriebsbeginn unser einziges Pumpspeicherkraftwerk „Bajina Bašta“ erfolgreich und vollständig saniert haben - so Živković.
Dušan Živković ist stolz auf die Revitalisierung der Wasserkraftwerke (FotoDanilo Mijatović)
Er erinnerte daran, dass EPS dank der abgeschlossenen Projekte in Kostolac – dem neuen Block des Kohlekraftwerks, dem Solarkraftwerk und dem ersten Windpark – heute zusätzliche 426 MW im Netz hat, davon 350 MW als Grundenergie.
- Wir brauchen mehr Mut und Entschlossenheit, wie unsere Vorfahren, um die Produktionskapazitäten auszubauen. Ich möchte betonen, dass die Länder, die Kernenergie als Grundenergie nutzen, tatsächlich die technologisch und industriell am weitesten entwickelten Länder sind - schloss Živković.
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