Für den Bau einer Fußgängerbrücke zwischen Zemun und Lido wird ein Plan ausgearbeitet – Ein Schritt näher an der Verlegung der alten Sava-Brücke?
Quelle: eKapija
Montag, 02.03.2026.
09:55
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(FotoUrbanistički zavod Beograda)
Der Plan basiert auf einem Beschluss der Belgrader Stadtversammlung vom März 2025 und umfasst eine Fläche von rund 11 Hektar. Auftraggeber ist das Stadtplanungsamt, Planverantwortlicher ist das Sekretariat für Stadtplanung und Bauwesen. Die Unterlagen werden vom Stadtinstitut Belgrad erstellt.
Ziel des Bebauungsplans ist die Festlegung der Gestaltungs- und Bauvorschriften für die Brücke. Diese soll, wie bereits erwähnt, die Attraktivität des Gebiets für Touristen und Besucher steigern und neue Fußgängerperspektiven an der Donau eröffnen.
Die Brücke soll auf Pfeilern im Flussbett des Donauarms ruhen, wobei die Anforderungen der Schifffahrtssicherheit und der zuständigen Behörden eingehalten werden. Auf der Seite der Insel Veliko Ratno Ostrvo soll die Verbindung mittels einer beweglichen Auslegerbrücke hergestellt werden, ohne dass feste Bauwerke oder Stützen errichtet werden müssen, gemäß den Schutzbestimmungen für dieses Naturdenkmal.
Die Direktion für Bauland und Bebauungsangelegenheiten von Belgrad hat bereits darauf hingewiesen, dass bei der Planung besonderes Augenmerk auf die Integration der Rampen und Treppen in den Bereich der Zemun-Promenade sowie auf die Wahl eines Zugangs zur Insel außerhalb der Überschwemmungszone gelegt werden soll.
Die alte Save-Brücke als Lösung?
Informationen darüber, dass die alte Save-Brücke an den Donauarm in der Nähe des ehemaligen Hotels Jugoslavija verlegt werden könnte, veröffentlichte die Zeitung Politika im Oktober 2024, als die Proteste gegen ihren Abriss bereits lange andauerten.
Der Belgrader Bürgermeister Aleksandar Šapić erklärte zuvor, dass eine Fußgänger- und Radfahrerbrücke zwischen dem Zemunski-Kai und der Insel Veliko Ratno Ostrvo gebaut werden sollte. Er wisse zwar noch nicht, ob es sich dabei um die Alte-Sava-Brücke handeln werde, die Stadt habe aber nichts dagegen.
Auf die Frage von Journalisten, ob die Alte-Sava-Brücke an den Ort verlegt werde, wo im Sommer eine temporäre Pontonbrücke zum Lido-Strand auf der Insel Veliko Ratno Ostrvo errichtet wird, antwortete Šapić, dies seien Fragen für die serbische Regierung, da es sich um deren Projekt handle.
- Ob die Brücke verlegt werden kann? Fragen Sie die Regierung. Wir haben nichts dagegen - sagte Šapić.
I. Ž.
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