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Bulgarien gibt grünes Licht für Gradina 2

Quelle: eKapija Sonntag, 01.02.2026. 14:05
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Abbildung (FotoEvgeny Bakharev/shutterstock.com)Abbildung
Der bulgarische Ministerrat hat einen Abkommensentwurf zwischen der bulgarischen und der serbischen Regierung zur Eröffnung der gemeinsamen Grenzübergänge Kalotina 2 (Bulgarien) und Gradina 2 (Serbien) als Grundlage für Verhandlungen gebilligt, wie bulgarische Medien berichteten. Der Interministerielle Rat für Grenzkontrolle beschloss in seiner regulären Sitzung den Bau eines neuen gemeinsamen Grenzübergangs an der bulgarisch-serbischen Grenze. Dieser soll auf bulgarischem Gebiet in der Nähe des Grenzübergangs Kalotina liegen und für die Durchfahrt von Bürgern und Pkw mit saisonaler Beschäftigung und festen Arbeitszeiten vorgesehen sein. Anschließend fanden laut bulgarischen Medien Vorgespräche mit der Europäischen Kommission statt, die eine positive Stellungnahme abgab.

Der Abkommensentwurf sieht vor, dass die Vertragsparteien innerhalb einer zwischen ihren zuständigen Behörden zusätzlich vereinbarten Frist einen neuen gemeinsamen Grenzübergang auf dem Gebiet des Dorfes Kalotina in der Gemeinde Dragoman auf bulgarischem Territorium errichten und eröffnen. Jede Vertragspartei wird die für den Betrieb des neuen Straßengrenzübergangs notwendige Infrastruktur auf ihrem Gebiet aufbauen. Der Abkommensentwurf sieht die Einrichtung einer gemeinsamen Expertenkommission vor. Diese soll die wichtigsten technischen Merkmale der Straßenverbindungen, den Streckenverlauf, die Grenzübergänge, den Standort des neuen Grenzübergangs und seine technischen Parameter, die Betriebsweise, die Infrastruktur, die Arten von Fracht und Passagieren, rechtliche und tatsächliche Fragen im Zusammenhang mit dem Bau des Grenzübergangs sowie alle weiteren Fragen von gemeinsamem Interesse festlegen.

Bereits im vergangenen Herbst wurde bekannt gegeben, dass Serbien und Bulgarien die Möglichkeit der Eröffnung eines neuen Grenzübergangs prüfen. Grund dafür sind, wie damals angegeben, die hohen Besucherzahlen am bestehenden Grenzübergang Gradina während der Hauptsaison. Darüber hinaus pendeln schätzungsweise über 1.000 Arbeitnehmer und Studierende aus der Region Pirot regelmäßig nach Bulgarien.
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