Ausschreibung für 150 Busse gescheitert, kein einziger Bieter meldete sich
Quelle: eKapija
Dienstag, 20.01.2026.
14:03
Dienstag, 20.01.2026.
14:03
(FotoDejan Aleksić)
– Ein solches Ergebnis des für GSP sehr wichtigen Beschaffungsverfahrens im Wert von 7,8 Milliarden Dinar – das für die Bürger Belgrads und die Angestellten des größten städtischen Unternehmens noch bedeutender ist – war absehbar, da die Stadtverwaltung im vergangenen Jahr mehrere Warnungen von Gewerkschaften, Berufsverbänden und Finanzexperten ignoriert hatte. Die Verantwortung für das Scheitern der Ausschreibung liegt eindeutig bei der Belgrader Stadtverwaltung, die keine Mittel für den Kauf neuer Busse bereitstellte, sondern diese Verpflichtung auch noch auf den Lieferanten abwälzte und ihm Finanzierungsleasing auferlegte. Aufgrund der schlechten Bonität, der Zahlungsverzögerungen und der Gesamtverschuldung der GSP wollte kein Finanzinstitut die Finanzierung des Buskaufs ohne die Garantie der Stadt Belgrad als Gründerin der GSP übernehmen – so die Aussage des Gewerkschafts.
Die ursprüngliche Beschaffung von 300 Bussen, die vor fast einem Jahr gestartet wurde, wurde zunächst mehrfach verschoben. Während der Ausschreibung wurden die Spezifikationen der Fahrzeuge geändert. Schließlich stellte die Republikanische Kommission für den Schutz der Rechte bei öffentlichen Vergabeverfahren Unregelmäßigkeiten im Verfahren fest, woraufhin die gesamte Ausschreibung ausgesetzt wurde. Einige Monate später wurde ein neues Verfahren eingeleitet, diesmal jedoch für die Hälfte der Fahrzeuge. Der tatsächliche Bedarf der GSP liegt jedoch beim Kauf einer größeren Anzahl von Bussen, insbesondere von Gelenkbussen mit höherer Fahrgastkapazität.
Die Ausschreibung für 150 Busse wurde Anfang November veröffentlicht und sah die Beschaffung von 70 Gelenkbussen und 80 Solobussen vor. Ursprünglich sollte die Ausschreibung bis zum 24. November abgeschlossen sein, die Frist für die Angebotsabgabe wurde jedoch verlängert.
Die zuvor ausgeschriebenen Beschaffungen für 170 neue Solo- und 130 neue Gelenkbusse mit Gasantrieb wurden aufgrund der offensichtlichen Wettbewerbsbenachteiligung und der Bevorzugung des chinesischen Herstellers Higer, dessen Vermittler das Belgrader Unternehmen DAT Holding ist, per Gesetz gestoppt, wie die Gewerkschaft Centar GSP Belgrad damals erklärte. Es sei daran erinnert, dass diese beiden erfolglosen Ausschreibungen vor ihrer Aussetzung bereits mehrfach verlängert worden waren.
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Anschaffung von Bussen für den Bedarf des GSP Beograd
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