Sinkende Erträge serbischer Himbeeren – Ernte um ein Drittel geringer ausgefallen, Importe erreichen einen Rekordwert
(FotoDhinal Chheda/flickr.com)
In diesem Jahrhundert war die Produktion nur in wenigen Jahren niedriger – 2001, 2003, 2006, 2007, 2012 und 2013. Dies bestätigt, dass 2025 zu den schwächeren Jahren für die heimische Himbeerernte zählt.
Die geringeren Exportmengen werden teilweise durch gestiegene Exportpreise kompensiert. Gleichzeitig kurbeln die höheren Himbeerpreise auf dem Weltmarkt die Produktion in anderen Ländern an.
Besonders hervorzuheben ist die Ukraine, die ihre Produktion stark steigerte und damit sowohl mengen- als auch preistechnisch den Druck auf serbische Exporteure erheblich erhöhte.
Gleichzeitig ist auf dem Weltmarkt der plötzliche Aufstieg Chinas zu verzeichnen, das mit 34,8 Millionen Euro den vierten Platz erreichte und Chile auf den fünften Platz (30,9 Millionen Euro) verdrängte, berichtet das Portal Danas.
Gemessen am Exportwert lag Serbien bis zum dritten Quartal 2025 mindestens 19 Quartale in Folge an erster Stelle weltweit, fiel aber im dritten Quartal 2025 auf den zweiten Platz zurück: Polen erzielte 95 Millionen Euro, vor Serbien mit 92,9 Millionen Euro, während die Ukraine mit 62,3 Millionen Euro an dritter Stelle stand.
(Fotojocic/shutterstock.com)
Ein noch deutlicherer Rückgang zeigt sich bei den Exportmengen: Im dritten Quartal 2025 rutschte Serbien hinter die Ukraine auf den dritten Platz ab. Polen exportierte 33.000 Tonnen, die Ukraine 25.400 Tonnen und Serbien 19.000 Tonnen, vor China (13.000 Tonnen) und Chile (10.300 Tonnen).
Die Preise schossen in die Höhe
Gleichzeitig verzeichnete Serbien im dritten Quartal 2025 einen Importrekord – insgesamt 5.013 Tonnen gefrorene Himbeeren (mit einem vernachlässigbaren Anteil anderer Beeren).
Der Preisanstieg kam den Exporteuren aus Serbien zugute: Der durchschnittliche Exportpreis stieg von 3,54 EUR/kg im zweiten Quartal auf 4,88 EUR/kg im dritten Quartal 2025.
Unter den größten Produzenten erzielte Serbien mit Abstand den höchsten Preis – Polen lag bei 2,87 EUR/kg, die Ukraine bei 2,45 EUR/kg, China bei 2,67 EUR/kg und Chile bei 3 EUR/kg.
Slowenien (9,35 EUR/kg), Bosnien und Herzegowina (5,26 EUR/kg), Kroatien (6,26 EUR/kg) und Bulgarien (5,97 EUR/kg) erzielten zwar höhere Exportpreise als Serbien, exportierten aber deutlich geringere Mengen.
Den größten Teil der Importe lieferte Polen (3.063 t), gefolgt von der Ukraine (502 t), Moldawien (337 t), Belarus (303 t), Bosnien und Herzegowina (217 t) und Albanien (86 t), was das bisher größte Importvolumen innerhalb von drei Monaten darstellt.
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