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Amerikaner haben die Einfuhr von Reifen aus Linglong in Zrenjan gestoppt – Grund: „Zwangsarbeit“

Quelle: eKapija Freitag, 19.12.2025. 09:59
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(FotoVladislav Gajic/shutterstock)
Die US-amerikanische Zoll- und Grenzschutzbehörde (U.S. Customs and Border Protection - CBP) hat die Einfuhr von Autoreifen des serbischen Herstellers Linglong International Europe doo Zrenjanin gestoppt.

Die Entscheidung tritt sofort in Kraft, und CBP-Beamte an allen US-Einfuhrhäfen werden Lieferungen dieser Reifen aufgrund von Hinweisen auf Zwangsarbeit bei deren Herstellung zurückhalten, wie gestern bekannt gegeben wurde.

Dieser Befehl beruht auf einer Bestimmung des Gesetzes, die die Einfuhr von durch Zwangsarbeit hergestellten Waren in die Vereinigten Staaten verbietet. Sobald der CBP Beweise für die Herstellung importierter Waren durch Zwangsarbeit vorliegen, ergreift die Behörde, wie bereits erwähnt, Maßnahmen, um solche Lieferungen durch solche Anordnungen zu stoppen.

- Die Botschaft ist klar: Die Vereinigten Staaten dulden keine Zwangsarbeit in Lieferketten -sagte CBP-Kommissar Rodney Scott.

- Amerikaner sollten nicht mit Produkten konkurrieren müssen, die durch Ausbeutung hergestellt wurden - sagte die kommissarische stellvertretende Kommissarin Susan Thomas vom Handelsbüro der CBP. Durch die Verhinderung des Imports von Waren aus Zwangsarbeit in den US-Handel trägt die US-Zoll- und Grenzschutzbehörde (CBP) zu fairen Wettbewerbsbedingungen für amerikanische Arbeitnehmer und Unternehmen bei.

Laut einer Erklärung beruht die Anordnung bezüglich des Werks in Zrenjan auf einer Untersuchung der CBP und der Auswertung von Informationen, die darauf hindeuten, dass Linglong Autoreifen unter Einsatz von Zwangsarbeit herstellt. Die CBP analysierte demnach Aussagen von Arbeitern, Fotos, Arbeitsverträge, Protokolle von Fokusgruppen vor Ort, Screenshots von Textnachrichten, öffentlich zugängliche Berichte von Nichtregierungsorganisationen, Medienberichte und wissenschaftliche Studien.

- Die Beweise ergaben neun Indikatoren für Zwangsarbeit gemäß der Internationalen Arbeitsorganisation (ILO): Einbehaltung persönlicher Dokumente, Einschüchterung und Bedrohung, Isolation, exzessive Überstunden, Lohnzurückhaltung, Schuldknechtschaft, ausbeuterische Lebens- und Arbeitsbedingungen, Täuschung und Ausnutzung der Schutzbedürftigkeit der Betroffenen. Dies deutet darauf hin, dass die Arbeiter Zwangsarbeit leisten - so die CBP.

Importeure der beschlagnahmten Sendungen können die Vernichtung oder den Reexport der Sendungen beantragen oder versuchen nachzuweisen, dass die Waren nicht durch Zwangsarbeit hergestellt wurden.

B. P.
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