MOL will die Exporte nach Serbien erhöhen – Bis zu zweieinhalb Mal so viel Öl und Ölprodukte wie bisher aus Ungarn
Quelle: eKapija
Donnerstag, 27.11.2025.
11:05
Donnerstag, 27.11.2025.
11:05
(FotoAleks Bajk)
Bereits im November hatte das Unternehmen das Exportvolumen seiner Erdölprodukte nach Serbien im Vergleich zum Vorjahr verdoppelt. Für Dezember wird eine weitere Steigerung erwartet, die die Lieferungen auf das Zweieinhalbfache des ursprünglichen Volumens erhöhen könnte, so der Minister laut CEENERGYNEWS.
Derzeit werden Erdölprodukte von Ungarn nach Serbien kontinuierlich per Lkw, Bahn und Schiff transportiert. Die erste Bahnlieferung ist bereits abgeschlossen, und die Vorbereitungen für die nächste laufen. Der ungarische Außenminister betonte zudem, dass die Zusammenarbeit mit der serbischen Regierung maßgeblich dazu beitrage, die Lieferungen künftig noch planbarer und ununterbrochener zu gestalten.
Die Ankündigung erfolgt inmitten einer umfassenderen Energiekrise, die durch die jüngsten US-Sanktionen gegen Serbiens wichtigsten Ölkonzern, Naftna Industrija Srbije (NIS), ausgelöst wurde. Diese Sanktionen zwangen das Nachbarland Kroatien, die Rohöllieferungen nach Serbien einzustellen, wodurch die Rentabilität der Raffinerie in Pančevo ernsthaft gefährdet wurde. Die Raffinerie NIS steht kurz davor, den Großteil ihrer Produktion stillzulegen.
Ova najava dolazi usred šire energetske krize izazvane nedavnim američkim sankcijama glavnoj srpskoj naftnoj kompaniji, Naftnoj industriji Srbije (NIS), podseća medij. Zbog ovih sankcija, susedna Hrvatska je bila primorana da obustavi isporuke sirove nafte Srbiji, čime je opstanak rafinerije u Pančevu doveden u ozbiljnu opasnost. Rafinerija NIS-a trenutno je svega nekoliko dana udaljena od prinudnog gašenja većeg dela svojih operacija.
Als Reaktion darauf haben die ungarische Regierung und MOL umgehend zugesagt, die Exporte von Ölprodukten zu erhöhen. Sie räumen ein, dass dies zwar den Ausfall der Pipeline-Lieferungen nicht vollständig kompensieren kann, aber dazu beiträgt, eine mögliche Treibstoffknappheit abzumildern. Belgrad und Budapest planen außerdem den Bau einer neuen Ölpipeline, die die beiden Länder verbinden soll und voraussichtlich 2028 fertiggestellt sein wird. Das Pipeline-Projekt wurde Anfang 2025 grundsätzlich vereinbart und soll eine jährliche Kapazität von bis zu 4–5 Millionen Tonnen haben.
Ungarn erhielt Ausnahmen von den US-Sanktionen bezüglich russischem Erdgas und Erdöl über die Pipelines TurkStream und Druschba.
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