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Novi Sad baut seine Freizeiteinrichtungen aus – Jugovićevo wird zu einer grünen Oase entwickelt

Quelle: Dnevnik Dienstag, 11.11.2025. 14:09
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(FotoAleksandar Parezanović)
Der Flächennutzungsplän sieht die Bildung eines neuen Parkwaldes und den Bau eines Sportzentrums auf dem Gelände des ehemaligen Flughafens in Jugovićevo sowie die Neugestaltung des Bachbetts des Rokov-Potok-Bachs in Petrovaradin vor.

Gemäß dem bereits bekannten Muster der Urbanisierung größerer Städte, wo leider jede Baumreihe zu einer Oase zwischen öffentlichem Raum und bereits bebautem Gebiet wird, könnte Novi Sad die Chance haben, in puncto Grünflächen einen Wendepunkt zu erreichen.

U poznatom šablonu urbanizacije većih gradova, kada na žalost svaki drvored postaje oaza između onoga što je još uvek javni prostor i onoga što je već investicija, Novi Sad možda ima šansu da napravi prekretnicu po pitanju svog zelenog fonda.

Einige der zur frühen öffentlichen Einsichtnahme vorgelegten städtebaulichen Projekte, wie der Parkwald in Jugovićevo und der detaillierte Plan zur Neugestaltung des Bachbetts des Rokov-Bachs in Petrovaradin, sprechen dafür.

Spielplätze und Stadtgärten

(FotoShutterstock/Kirill Skorobogatko)
Das Park-Wald-Gebiet in Jugovićevo liegt im Nordwesten von Novi Sad und grenzt an den Kasernenkomplex Majevica, das neu entstandene Wohngebiet für Angehörige der Sicherheitskräfte, den Stadtfriedhof und eine archäologische Stätte.

Auf diesem Gebiet befindet sich auch der ehemalige Flughafen, wodurch dieser Teil von Novi Sad eine besondere historische Bedeutung für die Stadt und Serbien hat.

Derzeit besteht die Grünfläche aus Wildwuchs, größeren Rasenflächen und Ackerland ohne Straßen. Der neue Plan enthält Richtlinien für den Bau zukünftiger Straßen und eines Sportzentrums sowei zur Gestaltung eines Parkwald-Gebiets.

Der Rand der grünen Oase soll eine Zone für vielfältige Aktivitäten mit gepflegten Fuß- und Radwegen bilden, die den Gedenkpark der Pilotenschule, die archäologische Stätte, Kinderspielplätze und Stadtgärten miteinander verbinden.

Das Sportzentrum soll als zweistöckiges Gebäude mit Sportanlagen im Freien und Grünflächen realisiert werden.

Der zentrale Bereich soll eine ruhige Erholungszone abseits des Stadtlärms mit unberührter Natur und Zugang zu einem Netz von Fuß- und Radwegen werden.

Der Plan sieht die Möglichkeit vor, Aussichtspunkte oder Reitwege in geeigneten Bereichen anzulegen. Alle Objekte dürfen zusammen nicht mehr als 5 % der Gesamtfläche einnehmen.

Plan der allgemeinen Regulierung des Rokov-Bachs

(FotoMasterplan ARC)
Das zweite Dokument bezieht sich auf den Plan zur allgemeinen Regulierung des Rokov-Bachs in Petrovaradin. Es handelt sich um einen Bach auf der Srem-Seite von Novi Sad, der vor allem den Anwohnern bekannt ist.

Der Bach hat einen mäandernden und unregelmäßigen Verlauf. Sein Bachbett ist stellenweise geregelt, stellenweise jedoch naturbelassen und von wilder Vegetation durchzogen, die den Wasserfluss mitunter behindert.

Angesichts des aktuellen und erwarteten Urbanisierungsgrades von Mišeluk, Alibegovac und Petrovaradin wird das Oberflächenwasser den Wasserstand der Bäche erheblich erhöhen.

Der Plan legt zukünftige Veränderungen nicht detailliert fest, sondern gibt Richtlinien für mögliche bauliche Eingriffe in das Flussbett vor.

Aufgrund der Bauarbeiten am Abschnitt des Fruška-Gora-Korridors sieht der Plan eine teilweise Verlegung des Rokov-Bachs vor.

Es wurde festgestellt, dass bereits Objekte vorhanden sind, die den Bachlauf behindern oder ihn andererseits ermöglichen.

Ziel der Planung ist es, ein kleineres und ein größeres Bachbett zu schaffen, den Bach unter wasserwirtschaftlichen und ökologischen Gesichtspunkten zu schützen, eine effiziente Ableitung von Oberflächenwasser aus dem gesamten Gebiet zu gewährleisten und die Infrastrukturlinien an den Bachverlauf anzupassen.

Grünes Novi Sad – Eine Frage des Überlebens

Neben zahlreichen neuen Flächennutzungsplänen der letzten Jahre ist Grün in Novi Sad nicht mehr nur eine Frage der Ästhetik, sondern eine Frage des Überlebens.

Es stellt sich die Frage, inwieweit die Bildung eines Parkwalds in Jugovićevo und die Gestaltung der Ufer des Rokov-Bachs tatsächlich städtische Oasen schaffen können und ob sie dieses Potenzial überhaupt besitzen.

Die aktuellen Pläne können bis zum 20. bzw. 27. November dieses Jahres auf der Website des öffentlichen Unternehmens „Urbanizam“ oder auf der Website der Stadt Novi Sad eingesehen werden.
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