Lafarge plant den Bau des Technologiekomplexes zur Herstellung von Zement und zementbasierten Bauteilen „Ratari-Jazovnik“
Quelle: eKapija
Montag, 03.11.2025.
10:05
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Abbildung (FotoPixabay.com/Life-Of-Pix)
Wie aus dem Plan hervorgeht, erstreckt sich der Flächennutzungsplan über die Katastergemeinden Ratari (Gemeinde Obrenovac), Jazovnik (Gemeinde Vladimirci) und Svileuva (Gemeinde Koceljeva). Die Gesamtfläche des Flächennutzungsplans beträgt 32.740 ha.
Laut Dokument befindet sich das Zementwerk in der Katastergemeinde Ratari auf einer Fläche von 18,80 ha, während der Steinbruch zur Zementproduktion in den Katastergemeinden Jazovnik und Svileuva auf einer Fläche von 305,80 ha liegt. Die Fläche des geplanten Abbaugebietes beträgt 276,2 ha.
Das Sondergebiet des Steinbruchs Jazovnik befindet sich im sogenannten Gebiet Posavina-Tamnava im Gebiet der Dörfer Jazovnik und Svileuva. Es liegt etwa einen Kilometer vom Dorf Jazovnik und etwa drei Kilometer vom Dorf Krnić entfernt. Derzeit besteht das Sondernutzungsgebiet des Steinbruchs Jazovnik aus einem aktiven Steinbruch, der bis vor Kurzem der Firma TOP-KALK aus Šabac gehörte und heute im Besitz von Lafarge Serbia ist. Der bestehende Steinbruch Jazovnik (vollständig im Dorf Jazovnik) ist seit 1994 in Betrieb. Da die Abbauarbeiten sich der Grenze des bestehenden Abbaugebietes genähert haben, ist eine Erweiterung auf die umliegenden, dafür geeigneten Flächen erforderlich, wie im Dokument vermerkt wird.
(FotoPrintscreen/Rani javni uvid za PPPPN)
Was ist geplant?
Wie aus dem Dokument zur öffentlichen Vorab-Einsichtnahme hervorgeht, ist die heimische Zementindustrie nicht in der Lage, den Zementbedarf Serbiens zu decken. Aktuell herrscht auf dem Inlandsmarkt ein Defizit von rund 700.000 Tonnen Zement, und die Zementimporte aus den Nachbarländern werden sich auf fast 100 Millionen Euro jährlich belaufen.
– Das Werksbauprojekt in Katastergemeinde Ratari (Gemeinde Obrenovac) soll den zukünftigen Zementbedarf des Inlandsmarktes bis 2040 decken. Das Projekt umfasst den Bau eines Werks zur Herstellung und zum Vertrieb von Zement und anderen zementgebundenen Produkten. Teil des Werks ist auch eine Anlage zur Aufbereitung von Flugasche aus Kohlekraftwerken. Der Steinbruch Jazovnik (in Teilen der Gemeinden Vladimirci und Koceljeva) befindet sich in der finalen Übernahme durch Lafarge Serbia. Dort wird Kalkstein abgebaut und in einer Brechanlage zu Zuschlagstoffen unterschiedlicher Korngrößen weiterverarbeitet. Die jährliche Kapazität des Steinbruchs beträgt 900.000 Tonnen. Der Kalkstein aus diesem Steinbruch wird für die weitere Zementherstellung und zur Gasentschwefelung in Wärmekraftwerken verwendet – so das Dokument.
Der gesamte technologische Prozess umfasst, wie bereits erwähnt, ein Zementwerk zur Herstellung und zum Vertrieb in Ratari, einen Steinbruch in Jazovnik sowie ein Lkw-Transportsystem für Rohstoffe mit einer jährlichen Kapazität von rund 220.000 Tonnen Produkten aus dem Steinbruch Jazovnik und 400.000 Tonnen Flugasche aus der Nikola-Tesla-Anlage in Obrenovac. Die Rohstoffe werden per Lkw transportiert – mit Waggons für Gesteinskörnungen, während Flugasche und Kalksteinmehl in geschlossenen Tankwagen verteilt werden.
- Durch die Herstellung von Zement und hydraulischen Bindemitteln unter Verwertung zusätzlicher Mengen an Nebenprodukten anderer Industrien, vorwiegend Flugasche aus dem Wärmekraftwerk Nikola Tesla B, wird der Bedarf an Flugasche-Deponien deutlich reduziert, was einen wesentlichen Umweltvorteil darstellt. Flugasche-Deponien beanspruchen große Flächen, belasten dauerhaft das Grundwasser und die Luft und verursachen Gesundheitsprobleme für die Bevölkerung. Die Investition von Lafarge an den Standorten Ratari und Jazovnik ermöglicht die Produktion von rund zwanzig verschiedenen zementbasierten Produkten, die derzeit nicht auf dem serbischen Markt erhältlich sind. Mit dieser Investition wird die Produktion und Vermarktung modernster Produkte mit drastisch reduziertem Kohlendioxidgehalt pro Tonne und einem erhöhten Anteil nichtmetallischer mineralischer Rohstoffe ermöglicht, heißt es in dem Dokument.
Das übergeordnete Ziel dieses Projekts ist die nachhaltige Nutzung der Bodenschätze und die Sicherung der Position Serbiens als regionaler Marktführer im Bergbau. Das besondere Ziel des Schutzes und der Nutzung der Bodenschätze sowie der Bergbauentwicklung ist unter anderem der Einsatz modernster Technologien in der geologischen Forschung und Gewinnung, um die Lagerstätten rationell und wirtschaftlich zu nutzen und die Versorgung industrieller Anlagen (z. B. Kohlekraftwerke, Heizkraftwerke, Raffinerien, Schmelzhütten, Zement- und Kalkwerke) zu gewährleisten.
Auftraggeber des Projekts ist die Agentur für Raumplanung und Städtebau Serbiens, die Bearbeitung erfolgt durch das Zentrum für Stadtentwicklungsplanung (CEP).
Weitere Informationen finden Sie HIER.
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Kohlekraftwerk Nikola Tesla B
Bau eines Technologiekomplexes zur Herstellung von Zement und zementgebundenen Bauteilen Ratari Jazovnik
Bauplan für einen Technologiekomplex zur Herstellung von Zement und zementgebundenen Bauteilen Ratari Jazovnik
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