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Europäische Kommission stellt klar, dass Serbien weiterhin russisches Gas importieren kann.

Quelle: Beta Freitag, 31.10.2025. 09:10
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Podeli
Abbildung (FotoShutterstock/63ru78)Abbildung
Die Europäische Kommission (EK) stellt klar, dass Serbien weiterhin russisches Gas importieren kann – trotz einiger Interpretationen der neuen Verordnung, die Importe verbietet. Dies gilt jedoch nur für EU-Mitgliedstaaten, wie Insider gestern Abend berichtete. EK-Sprecherin Anna-Kaisa Itkonen erklärte zudem, dass Arbeitsgruppen in Brüssel und Belgrad an einer Lösung der Energiekrise arbeiten.

Die Europäische Kommission betont, dass parallel alternative Wege der Gasversorgung gesucht und diese Optionen bereits intensiv in den Arbeitsgruppen in Belgrad und Brüssel diskutiert werden. Eine der zentralen Fragen ist, ob die fortgesetzten Importe von russischem Gas für Serbien auf dem Weg nach Europa ein Problem darstellen könnten.

Letzte Woche verabschiedeter „RePower“-Vorschlag (zum Verbot von Importen russischen Gases) gilt ausschließlich für EU-Mitgliedstaaten und ist nur für diese relevant.

Er betrifft oder regelt den Transit in Drittländer nicht. Wichtig ist, dass dieser Vorschlag im Sommer verabschiedet wurde und der Rat, also die Mitgliedstaaten, vergangene Woche einen allgemeinen Ansatz beschlossen hat.

Es muss nun noch die abschließenden interinstitutionellen Verhandlungen zwischen der Kommission, den Mitgliedstaaten und dem Europäischen Parlament durchlaufen, um in Kraft zu treten. Serbien, das kein Mitglied der Europäischen Union ist, wird darin nicht erwähnt, obwohl dies in Belgrad so dargestellt wurde, berichtete Insider.

- Wir haben in unserer Kommunikation versucht, den genauen Umfang dieser Gesetzgebung klar darzulegen. Natürlich ist es noch kein Gesetz. Wir wollten unseren serbischen Partnern aber die Situation ganz deutlich machen, insbesondere angesichts der vielen Veränderungen, die sich derzeit in der Region im Zusammenhang mit den US-Sanktionen gegen bestimmte Ölkonzerne und ähnliche Unternehmen vollziehen - erklärte Sprecherin Itkonen gegenüber Insider.

Sie fügte hinzu, dass sich im Energiesektor viel entwickle und Serbien als Beitrittskandidat inmitten all dieser Veränderungen uneingeschränkt unterstützt werde.

- Wir bieten beispielsweise Unterstützung bei der Diversifizierung an. Nach dem jüngsten Besuch der Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen in Belgrad fand ein technisches Treffen der Arbeitsgruppe serbischer und Kommissionsbeamter statt, um genau diese Situationen zu analysieren – wie man Serbien am besten bei der Diversifizierung und Harmonisierung der Gesetzgebung mit europäischen Gesetzen im Energiebereich unterstützen kann – sagte sie.

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