Ortahisar in Kappadokien auf der Forbes-Liste der 50 schönsten Dörfer der Welt
(FotoUnsplash/Mesut Kaya)
Ortahisar, ein historisches Dorf im Herzen der Region, wurde kürzlich in die Forbes-Liste der „50 schönsten Dörfer der Welt“ für 2025 aufgenommen.
Ein attraktives Reiseziel
Diese Anerkennung bestätigt Kappadokiens Status als Reiseziel von unvergleichlicher Schönheit und kultureller Bedeutung, das man unbedingt auf seine Reiseliste setzen sollten.
Es liegt etwa sechs Kilometer von Ürgüp, der größten Siedlung Kappadokiens, entfernt und verbindet markante, in den Fels gehauene Architektur mit einer alten Burg und einem Himmel voller Ballons.
Zauberhafte Zeitlosigkeit und Architektur
(Fotoaryawan777/Pixabay)
Millionen von Jahren formten Regen und Wind die Schichten aus weichem Vulkangestein, die durch die Ausbrüche der Berge Ernies, Hasan Dagi und Uludag entstanden, und gaben den berühmten "Feenkaminen" (einzigartigen säulen- oder kegelförmigen Felsformationen) ihre Gestalt.
Diese einzigartige, von Natur und Zeit geformte Landschaft ist zu einem Wahrzeichen der bezaubernden Schönheit Kappadokiens geworden.
Im Herzen des Dorfes steht "die Ortahisar-Burg" – ein als Festung getarnter „Feenkamin“.
Sie soll bereits in der hethitischen Zeit entstanden sein und umfasst Höhlen, Taubenschläge und labyrinthartige Tunnel. Sie gilt als eine der ersten mehrstöckigen Siedlungen der Welt.
Heute ist sie einer der höchsten Aussichtspunkte der Region, der Besuchern einen spektakulären Panoramablick bietet.
Märchenland
Ortahisar bietet auch schöne Beispiele traditioneller kappadokischer Architektur rund um seinen Fuß.
Kopfsteingepflasterte Gassen mit Aprikosenständen und nach Rosen duftenden Teegärten schlängeln sich durch malerische Täler.
Historisch dienten die ausgehöhlten Räume in diesen Tälern als Lager für lokale Produkte wie Äpfel, Kartoffeln, Orangen und Zitronen, die aus dem Mittelmeerraum importiert wurden.
Außerdem gibt es in der Gegend faszinierende Kirchen und Klöster wie die Sarihan -Kirche, die Jambazli-Kirche, die Tavsanli-Kirche, die Kirchen im Balkan-Deresi-Tal und das Hallac-Kloster, die vom reichen religiösen und kulturellen Erbe Kappadokiens zeugen.
Düfte und Aromen des Orients
(Fotohpgruesen/Pixabay)
Diese zauberhafte Region, die im vergangenen Jahr mehr als 4,37 Millionen Besucher in ihre Museen und archäologischen Stätten lockte, bietet unvergessliche Erlebnisse – von geheimnisvollen unterirdischen Städten und Felsenkirchen bis hin zu einzigartigen Höhlenhotels, die beeindruckende Architektur mit modernem Komfort verbinden.
Ergänzt wird dies durch die kappadokische Küche, die auf türkischen und anatolischen gastronomischen Traditionen und lokalen Zutaten basiert.
Traditionelle Gerichte, oft mit saftigem Fleisch, kombiniert mit in Tontöpfen zubereiteten Früchten aus der Region, sowie Spitzenweine aus auf vulkanischem Boden angebauten Trauben, machen den Genuss von Speisen in Kappadokien zu einem besonderen Erlebnis.
Kürzlich wurde Kappadokien in die Michelin-Gastronomiekarte der Türkei aufgenommen, was seinen Status als Weltreiseziel sowohl für Kulturliebhaber als auch für Feinschmecker weiter bestätigt.
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