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Aleksandar Glavinić, Finanzmanager bei Mei Ta Europe – Controlling als Instrument für die richtigen Entscheidungen

Quelle: PR Donnerstag, 25.09.2025. 12:55
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(FotoDušica Đermanović)
Controlling ist eine der Säulen eines effizienten Kostenmanagements in produzierenden Unternehmen. Auch bei Mei Ta Europe wird die Controlling-Funktion eingesetzt, um Prozesse zu optimieren und die Produktionskosten effizienter zu steuern.

Aleksandar Glavinić, Finanzmanager bei Mei Ta Europe, erläutert, wie Controlling in diesem Unternehmen umgesetzt wird.

Wie wichtig ist Controlling für das Geschäft, insbesondere in Zeiten hoher Rohstoffpreise und Marktinstabilität während der Automobilkrise?

– Controlling bei Mei Ta Europe ist nicht nur Kostenüberwachung, sondern strategische Unterstützung des Managements. Wir konzentrieren uns auf drei Säulen: Kostentransparenz, Planung und Prozesseffizienz.

Die Produktion umfasst zwei Hauptphasen – Gießerei und Bearbeitung – und das Controlling überwacht beide Phasen anhand eines Systems von Standardkosten pro Produkt und Prozess. So identifizieren wir Abweichungen, Engpässe und Verluste präzise und können schnell mit Korrekturmaßnahmen reagieren.

In der Planung entwickeln wir Modelle zur Prognose von Rohstoff- und Energiepreisen und überwachen die Effizienz anhand von Kennzahlen und Benchmarking. So wird Controlling zum Kompass für proaktive Entscheidungen.


Wie gehen Sie als Finanzmanager eines global tätigen Unternehmens mit der Komplexität von Import- und Exportströmen um?

– Mei Ta Europe importiert Rohstoffe und vertreibt gleichzeitig Produkte auf dem Weltmarkt. Wir sind täglich mit den Herausforderungen globaler Ströme konfrontiert.

Die Turbulenzen im Automobilmarkt erschweren das Management zusätzlich, da die Branche durch die Energiewende, neue Vorschriften und veränderte Verbrauchergewohnheiten stark unter Druck steht.

Suchen Sie in diesem Fall nach neuen Geschäftsmodellen?

– Wir haben ein Geschäftsmodell etabliert, das davon ausgeht, dass der Rohstoffpreis durch vertragliche Formeln eng mit dem Verkaufspreis des Produkts verknüpft ist.

Auf diese Weise amortisieren wir potenziell negative Effekte und gewährleisten eine relative Margenstabilität. Darüber hinaus nutzen wir Sicherungsinstrumente sowie natürliche Absicherungen durch die Anpassung von Devisenzu- und -abflüssen.

Mit diesem Ansatz können wir eine komplexe Liefer- und Vertriebskette managen und gleichzeitig die finanzielle Stabilität und Widerstandsfähigkeit des Unternehmens gegenüber den Herausforderungen des heutigen turbulenten Automobilumfelds sicherstellen.

Moderne Investoren und die Gesellschaft achten zunehmend auf den breiteren Beitrag des Unternehmens – nicht nur auf den Gewinn, sondern auch auf Nachhaltigkeit und soziale Verantwortung. Wie gehen Sie bei Mei Ta Europe mit Investitionsentscheidungen um und berücksichtigen dabei die Auswirkungen auf die Umwelt und den Beitrag zur lokalen Gemeinschaft? Wie unterstützt die Finanzfunktion einen solchen ganzheitlichen Ansatz?

- Ich möchte betonen, dass wir im Unternehmen die globalen Trends und das sich verändernde Verbraucherbewusstsein nicht nur in der Automobilindustrie, sondern auch darüber hinaus im Blick haben und unsere Investitionsentscheidungen stets anhand von drei Dimensionen betrachten: Rentabilität, Nachhaltigkeit und soziale Auswirkungen. Der Finanzsektor entwickelt Modelle, die den Nutzen für die Gesellschaft und nicht nur für das Unternehmen messen.


Worauf legen Sie besonderen Wert?

- Wir legen besonderen Wert auf die Kreislaufwirtschaft – Recycling und Wiederverwendung von Materialien, wodurch Abfall reduziert und Ressourcen geschont werden. Gleichzeitig entwickeln wir Projekte für grüne Energie, die sowohl ökologische als auch finanzielle Vorteile bringen.

Auf diese Weise betrachtet Mei Ta Europe (MTE) gemeinsam mit dem Finanzteam nicht nur die Zahlen, sondern das Gesamtbild der Zukunft des Unternehmens und der Umwelt.

Wie schafft MTE als Unternehmen den Spagat zwischen traditionellen Aktivitäten im fossilen Brennstoffsektor und der notwendigen Transformation hin zu grünen Technologien?

– Unser Fokus bei MTE liegt auf schrittweiser Diversifizierung. Wir sind uns bewusst, dass sich die globale Automobilindustrie im Wandel hin zu nachhaltiger Mobilität befindet.

Unser Ansatz verfolgt einen zweigleisigen Ansatz: Wir optimieren bestehende Prozesse, um Energieverbrauch und Emissionen zu reduzieren, und investieren parallel in neue Segmente wie Elektrofahrräder. Diese Diversifizierung ermöglicht stabile Erträge aus traditionellen Aktivitäten, während wir in grüne Projekte investieren und so langfristige Wettbewerbsfähigkeit und Nachhaltigkeit sichern.

Wie sehen Sie die Zukunft der Automobilindustrie und die Rolle von MTE in diesem Wandel?

– Die Branche bewegt sich in Richtung Elektrifizierung, nachhaltiger Materialien und intelligenter Mobilität. Der Wachstumstrend bei Elektrofahrzeugen verlangsamt sich jedoch derzeit, und Verbrennungsmotoren werden noch lange einen bedeutenden Anteil haben.

Daher werden sich beide Segmente parallel entwickeln. Die Strategie von Mei Ta Europe besteht darin, bestehende Prozesse nachhaltig zu gestalten und gleichzeitig in Projekte für Elektro- und Hybridfahrzeuge sowie Mikromobilität zu investieren. Auf diese Weise gewährleisten wir eine Balance zwischen der Stabilität des aktuellen Geschäfts und der Vorbereitung auf die Zukunft.
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