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Handelskammer Serbien kündigt japanische Investitionen in Prahovo im Chemiebereich an - JETRO eröffnet in den nächsten Monaten ein Büro in Belgrad

Quelle: eKapija Donnerstag, 18.09.2025. 12:39
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Prahovo (FotoShutterstock/Bogdan Vacarciuc)Prahovo
- Das Interesse japanischer Unternehmen an Investitionen in Serbien und die wachsenden Chancen unserer innovativen Unternehmen auf dem japanischen Markt eröffnen neue Chancen für serbische Unternehmen und kündigen einen beschleunigten Investitionszufluss an, vor allem in den Bereichen Elektromobilität, Mikroelektronik, Informationstechnologien und Lebensmittelindustrie - sagte Marko Čadež, Präsident der Handelskammer Serbien. Gemeinsame Investitionsprojekte serbischer und japanischer Unternehmen, bei denen Technologien, Wissen und Erfahrung kombiniert werden, sind von besonderer Bedeutung. Als Beispiele nannte Čadež eine mögliche Investition in Prahovo im Bereich Chemie sowie die Zusammenarbeit unseres innovativen Unternehmens Mikroelektronika mit japanischen Partnern wie Renaissance Electronics und Mitsubishi Electronics.

- Serbien ist derzeit eines der interessantesten Ziele für japanische Unternehmen, insbesondere aus dem verarbeitenden Gewerbe. Es geht uns nicht nur um die Ansiedlung von Unternehmen und Greenfield-Investitionen, sondern auch um die Vernetzung unserer Unternehmen mit japanischen und die Aktivierung inländischer Kapazitäten in Wertschöpfungsketten - sagte Čadež gegenüber RTS, wie die Handelskammer mitteilte.

Es gab auch Gespräche mit Vertretern von Unternehmen wie Panasonic Energy und anderen. Im Mittelpunkt standen die Bedingungen und Modelle, unter denen neue Investitionen möglichst schnell umgesetzt werden können. Einige Unternehmen planen bereits eine Ausweitung ihrer Geschäftstätigkeit, während andere zum ersten Mal in unseren Markt eintreten, sagte er.

Serbische IKT-Unternehmen haben zunehmend mehr Möglichkeiten, sich auf dem japanischen Markt zu positionieren, und auch im Lebensmittelsektor ist ein wachsendes Interesse zu verzeichnen, fügte er hinzu. Serbien exportiert bereits Lebensmittel nach Japan – darunter Obstprodukte, Bio-Lebensmittel und andere Produkte. Die Exporte stiegen im vergangenen Jahr um 14 %. Die Nachfrage nach hochwertigen Lebensmitteln aus dieser Region wächst, und serbische Unternehmen haben einiges zu bieten.

Čadež betonte auch die Bedeutung der Eröffnung des JETRO-Büros (Japan External Trade Organization) in Belgrad, die in den kommenden Monaten erwartet wird. Ihm zufolge wird dies ein zusätzlicher Anreiz für eine intensivere Zusammenarbeit, einen schnelleren Informationsaustausch und die Umsetzung von Projekten sein.

- Dies ist eine historische Chance für Serbien, ein zentraler Punkt auf der neuen Wirtschaftslandkarte zu werden, die Japan in Europa aufbaut. Wir haben etwas zu bieten – Wissen, Technologie, Marktzugang, Stabilität. Und deshalb erwarte ich, dass wir in den kommenden Monaten die ersten Ergebnisse sehen werden - so Čadež abschließend.

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