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Unternehmen Belgrade Waterfront schreibt Wettbewerb für die künftige öffentliche Nutzung der Hallen 2 und 3 der Belgrader Messe aus und finanziert den Wiederaufbau

Quelle: Beta Donnerstag, 11.09.2025. 13:18
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(FotoVedrana Džudža)
Das Unternehmen „Beograd na vodi“ (Belgrade Waterfront) begrüßte die angekündigte Entscheidung der Agentur für Raumplanung und Stadtplanung, die Hallen 2 und 3 der Belgrader Messe zu erhalten. Dies spiegele die Harmonie zwischen der Notwendigkeit weiterer Stadtentwicklung und dem Erhalt bedeutender kultureller und historischer Sehenswürdigkeiten wider und werde den Wiederaufbau finanzieren.

Wie das Unternehmen Forbes Serbia mitteilte, wird es einen Wettbewerb ausschreiben, der die zukünftige Nutzung der Hallen bestimmen soll.

Nachdem die serbische Regierung Änderungen am Bebauungsplan des Sondergebiets für die Entwicklung des Uferabschnitts der Stadt Belgrad – des Ufergebiets der Save – für das Projekt „Belgrade Waterfront“ verabschiedet hat, wird gemeinsam mit den zuständigen Institutionen ein öffentlicher internationaler Architekturwettbewerb ausgeschrieben, der die öffentliche Nutzung der zu erhaltenden Hallen vorsieht – so das Unternehmen.

Nach Abschluss des Wettbewerbs und der Auswahl der besten Lösungen werde es einen klaren Überblick über die für den Wiederaufbau und die Umnutzung dieser Hallen benötigten Mittel geben, fügte es hinzu.

Sie wiesen darauf hin, dass Belgrade Waterfront die Arbeiten gemäß dem mit dem Staat geschlossenen Vertrag finanzieren werde, „genauso wie sie es mit anderen öffentlichen Einrichtungen im Plangebiet tut – der Belgrader Genossenschaft, den Uferbefestigungen, dem Postamt in der Savska-Straße und der alten Eisenbahnbrücke, die in eine Fußgängerbrücke umgewandelt wird.“

Wie Forbes schreibt, möchte niemand öffentlich einschätzen, wie viel alles kosten könnte, da man keinen genauen Einblick in den Zustand der Hallen habe.

Eine Quelle dieses Medienunternehmens, die mit dem Belgrade Waterfront-Projekt vertraut ist, sagte, dass „eine Umnutzung dieser Einrichtungen für einen anderen Zweck nicht ohne 100 Millionen Euro möglich sei.“

Angesichts der Tatsache, dass Belgrade Waterfront in den letzten vier Jahren einen Gewinn von fast 200 Millionen Euro erzielt und auch mit dem Wiederaufbau anderer öffentlicher Einrichtungen begonnen hat, dürfte die Finanzierung dieser Renovierung für das Unternehmen laut Forbes keine Herausforderung darstellen.

Die Bauherren wiesen darauf hin, dass der Wiederaufbau von Einrichtungen in der Regel teurer sei als der Bau neuer Einrichtungen, aber „das ist der Preis, den die Gesellschaft dafür zahlt, dass sie dort bleiben, wo sie sind.“

Während des Baus neuer Hauptgebäude wurde vergessen, dass die bestehenden erhalten werden müssen, sodass der Staat sich dem Wiederaufbau zahlreicher Einrichtungen zuwenden muss, was erhebliche Haushaltsmittel oder Kredite erfordern wird.

Sie betonten jedoch, dass die Frage der Verantwortung für die Instandhaltung öffentlich genutzter Einrichtungen nicht nur wegen des finanziellen Aufwands, sondern auch aus Sicherheitsgründen geklärt werden muss.
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Opis:
Preteča preduzeća Beogradski sajam bilo je Društvo za priređivanje sajma, formirano 1923. (1933) godine. Postojao je problem adekvatne lokacije, ali povezivanjem Zemuna sa Beogradom i izgradnjom Mosta kralja Aleksandra stvoreni su preduslovi da se i taj problem reši. Godine 1937. na levoj obali Save, na prostoru danas poznatom kao Staro sajmište, izgrađen je sajamski kompleks sa 26 paviljona različite namene i vlasništva, a izlagačima je na raspolaganje stavljeno 17.000 kvadratnih metara prostora pod krovom i još 20.000 na otvorenoj površini. Prvi Beogradski sajam otvoren je 11. septembra 1937. godine.

Drugi svetski rat prekinuo je aktivnosti Beogradskog sajma, a sajamski kompleks pretvoren je u nacistički koncentracioni logor, "Jevrejski logor Zemun", u kome je izvršen veliki pogrom Jevreja, odn. kasniji Prihvatni logor za različite taoce.

Narodni odbor Beograda 13. maja 1953. godine je doneo odluku o izgradnji novog sajamskog kompleksa. Početku izgradnje je prethodio konkurs na kojem je prva nagrada dodeljena projektu arhitekata Vladete Maksimovića i Milorada Pantovića. Nakon toga se ipak, na inicijativu investitora, odustalo od prihvaćenog prvonagrađenog projekta, sa željom da kroz monumentalniju arhitekturu država bolje prikaže, a beogradska arhitektura da bude ravnopravnije uključena u savremene evropske tokove.Zbog toga je arhitekta Milorad Pantović obišao najmodernije evropske sajmove, i sa novim timom saradnika, inženjerima Brankom Žeželjem i Milanom Krstićem, izneo nov projekat koji je sproveden i kojim je Beogradski sajam dobio izgled kakavi ma danas. (Wikipedia)
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