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EPS: Bis 2030 werden wir 45 % der Energie aus erneuerbaren Quellen produzieren

Quelle: eKapija Dienstag, 02.09.2025. 19:33
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Abbildung (FotoUnsplash/Dan Meyers)Abbildung
Die Serbische Elektrizitätsgesellschaft (EPS) arbeitet an neuen Projekten für erneuerbare Energien, der Diversifizierung der Energiequellen und der Steigerung der Energieeffizienz, um das Ziel zu erreichen, 45 % der elektrischen Energie bis 2030 aus erneuerbaren Quellen zu erzeugen, sagte heute der Leiter der Systemdienstleistungsabteilung des Unternehmens, Aleksandar Latinović.

Er erklärte auf dem koreanisch-serbischen Forum für strategische Energieentwicklung in Belgrad, dass EPS strategische Projekte entwickle und neues Potenzial erkenne.

– Das 10-MW-Solarkraftwerk Petka befindet sich seit einem Monat im Probebetrieb, während der Bau des ersten EPS-Windparks in die Endphase geht, da die Tests der Anschlussverteilungsanlage begonnen haben – sagte Latinović laut EPS.


Er fügte hinzu, dass EPS in diesem Jahr allein aus Kostolac insgesamt 76 MW grüne Energie liefern werde. Das strategische Projekt von EPS, so Latinović, bleibe das Pumpspeicherkraftwerk Bistrica, „das als Hauptsicherheitsfaktor die Regelreserve im System erhöhen wird. Parallel dazu entspricht die Kapazität dieses zukünftigen Energiespeichers in etwa der Summe aller derzeit in Europa in Betrieb befindlichen Batteriespeicher.“

Gleichzeitig werde ein großes 1-GW-Solarkraftwerksprojekt entwickelt. Er erinnerte außerdem daran, dass EPS parallel an EE-Projekten auf stillgelegten Aschehalden bestehender Wärmekraftwerke, Abraumhalden stillgelegter Tagebaue in Kolubara und Kostolac sowie auf Dächern eigener Anlagen arbeite. Wasserstoff sei ein neues Feld und, wie Latinovic erklärte, eine junge Technologie, die im Energiesektor eingesetzt werden könne.

- Wir analysieren die Rentabilität von Wasserstoff bei EPS, nicht nur als Ersatz für Heizöl, sondern auch als Energiequelle, die wir in unseren Kraftwerken produzieren könnten. Energieunabhängigkeit ist für uns unbezahlbar - sagte Latinović.

Das koreanisch-serbische Forum für strategische Energieentwicklung wurde vom Ministerium für Bergbau und Energie und der koreanischen Agentur zur Förderung von Handel und Investitionen organisiert.

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