Expo 2027-Wirkungsstudie in Vorbereitung – Jerinić fordert Transparenz und Datenbasis
(FotoFacebook/Siniša Mali)
Jerinić erklärte in den Morgennachrichten von RTS, man suche einen Auftragnehmer mit Erfahrung in der Analyse großer Projekte, der eine Strategie zur Folgenabschätzung für die Ausstellung sowie einen strategischen Plan für die Entwicklung des Standorts im nächsten Jahrzehnt entwickeln solle.
Er betonte, dass es wichtig sei, die direkten und indirekten Vorteile zu kennen, die die Beschleunigung der Wirtschaftstätigkeit in Serbien begünstigten – und die Entwicklungen in der Lieferkette.
- Es gibt auch Vorteile, die sich auf die Kaufkraft von Familien auswirken - erklärte Jerinić.
Er fügte hinzu, dass die Studie ebenfalls überarbeitet und alle Daten transparent und klar veröffentlicht würden.
Obwohl die Studie nicht gesetzlich vorgeschrieben ist, besteht seiner Ansicht nach die Verantwortung, die Spekulationen der Öffentlichkeit zu beantworten und die Frage zu beantworten: Brauchen wir die Expo und warum ist sie für die Zukunft wichtig? In Bezug auf die vom Finanzministerium in Auftrag gegebene Machbarkeitsstudie für den Nationalpavillon sagte Jerinić, man erwarte positive Ergebnisse und gehe davon aus, dass die Studie angenommen werde, da der Pavillon nach der offiziellen Veranstaltung im Jahr 2027 noch mehrere Jahre in Betrieb bleiben werde.
Auf die Frage nach der vom Bauministerium in Auftrag gegebenen Machbarkeitsstudie aus dem Jahr 2022 erklärte Jerinić, die damaligen Ergebnisse hätten die Rechtfertigung der Investition gezeigt, Serbien sei damals jedoch nur Kandidat gewesen und nicht alle notwendigen Informationen hätten vorgelegen.
– Heute können wir sagen, dass mehr als 120 Länder an der EXPO teilnehmen werden, was einen absoluten Rekord für diese Art von Ausstellung darstellt. Unser Ziel sind 130 Länder, 130 Künstler und 130 Investitionen dieser Länder in die EXPO. Dies ist eine Investition aus der ganzen Welt – betonte Jerinić.
Er schloss, dass nun die operative Phase angebrochen sei, in der die Länder die Konzepte ihrer Ausstellungen vorstellen würden. Anschließend würden Künstler engagiert, Ausrüstung importiert, Zollabfertigungen durchgeführt und weitere Fragen mit dem Gastgeber Serbien abgestimmt.
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EXPO 2027
Danilo Jerinić
Studie zur wirtschaftlichen
sozialen und ökologischen Auswirkung der EXPO 2027
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